von A bis Z

2015-01-06 ENTSCHEIDUNG FÜR SÜDOSTASIEN

Die diversen Feierlichkeiten (Geburtstage und Weihnachten) sind vorbei und es ist Zeit sich für eine Destination für unseren diesjährigen Haupturlaub umzusehen.

Wir sind prinzipiell für alle Teile der Welt offen und so war es doch schwierig sich vorerst einmal ein Gebiet auszusuchen in das wir fahren wollen. Nach längerem hin und her ist die Entscheidung auf Südostasien gefallen.

Nun beginnt das Feintuning. Wann wollen wir wie wohin. Ist nicht ganz einfach aber Edith als inzwischen schon findige Reiseplanungsexpertin wird sich nun an die Detailplanung machen und sicher eine tolle Reiseroute zusammenstellen.

 

2015-03-28 THAILAND UND KAMBODSCHA WIR KOMMEN

Jetzt fehlt nur noch die definitive Buchung von Flug und Reiseroute.

 

2015-04-04 FLUGBUCHUNG

 

2015-04-10 BUCHUNG DER RUNDREISE

 

2015-06-19 BUCHUNG REISEVERSICHERUNG

Wir hoffen zwar, dass kein Versicherungsfall eintritt, aber man weiß ja nie.

 

2015-08-17 BOMBENDRAMA IN BANGKOK

Mehrmals in der Stunde tanzen mitten im Einkaufsviertel von Bangkok Tänzerinnen in prachtvollen Kostümen vor dem bei Touristen sehr beliebten Erawan-Schrein. Heute war anfangs alles wie immer, bis ein infernalischer Krach und ein riesiger Feuerstoß aufgrund einer Bombenexplosion diesen Ort für immer verändert haben. Zurück blieben rund 30 Tote und über 80 Verletzte, sowie tiefe Trauer, Angst und Ungewissheit.

Da bis zu unserem Besuch in Bangkok noch über zwei Monate Zeit bleibt hoffen wir, dass sich die Lage dort wieder beruhigt, die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden und die Stadt bzw. das ganze Land so schnell es geht wieder zu einem friedlichen Ort wird.

 

 

2015-08-18 NÄCHSTE BOMBE IN BANGKOK

Auch heute gab es in Bangkok wieder einen Bombenanschlag. Nahe dem belebten Ausflugspier Chao Praya schleuderte ein Unbekannter eine Rohrbombe auf wartende Passagiere. Glücklicherweise verfehlte der Attentäter sein Ziel und die Bombe landete im Wasser und richtete dadurch keinen Schaden an.

Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen scheinen noch nicht gegriffen zu haben, aber wir hoffen weiter, das bald wieder alles gut und sicher wird.

 

2015-11-03 IMPF- UND PACKTAG

Noch zwei Tage und wir heben ab. Zeit zum Packen.

Koffer und Rucksäcke stehen bereit und werden rasch befüllt.

Ein wenig Routine haben wir ja schon darin und so geht die Packerei relativ flott dahin.

Jetzt fehlen nur noch die Fotosachen, aber dazu müssen noch die Batterien aufgeladen werden. Das machen wir relativ kurzfristig erstam Donnerstag und hoffen, dass wir nichts vergessen.

Außerdem waren wir heute auch wieder Impfen. Hepatits waren wir schon geimpft. Vor zwei Wochen wurden wir gegen Typhus geimpft. Vorige Woche stand dann die erste Tollwutteilimpfung auf dem Programm und heute war die zweite dran. Die dritte und letzte Teilimpfung bekommen wir dann nach dem Urlaub.

 

2015-11-05 ABFAHRT ZUM FLUGHAFEN

Mensch und Material ist bereit. In einer knappen halben Stunden werden wir die Rucksäcke umschnallen, die Koffer aufnehmen, zum Schnellbahnhof Floridsdorf spazieren und uns Richtung Flughafen begeben.

 

2015-11-05 VIE-EINCHECKEN UND LOUNGE

Die Fahrt in der überfüllten und überheizten Schnellbahn ist uns zwar etwas lang vorgekommen, aber es war zum aushalten.
Eine knappe Stunde mussten wir dann auf das Öffnen (19:00) der CheckIn-Schalter warten, aber dafür waren wir an zweiter Stelle in der Warteschlage und 19:05 waren wir schon fertig und gleich auf dem Weg zur Airportlounge.
Die VIE-Lounge ist leider etwas schwach bestückt. Nur zwei verschiedene Suppen, ein Salat und als Hauptgang wartete Rösti mit Spinat. Edith genoss eine Apfel/Selleriesuppe und einen Salat. Franz verputze eine kräftige Portion Rösti mit Spinat. Leider gab es keine Nachspeise sondern nur Schokobananen.
Anschließend rasteten wir noch etwas und nun geht’s auf zum Gate.

 

 

2015-11-05 FLÜGE WIEN -> DUBAI -> BANGKOK

Beide Flüge hatten einiges gemeinsam. Erstens waren sie total unspektakulär (besser so als anders), zweitens total Pünktlich und drittens total gutes Essen.

Der Flug Wien -> Dubai hatte ca. 20 Min Startverzögerung, da die Tragflächen noch enteist werden mussten. Durch die günstige Wetterlage, konnte aber die Verspätung wieder aufgeholt werden. Gelandet  sind wir in Dubai irgendwo im Nirgendwo und mussten mit dem Bus eine gute halbe Stunde bis zum Ankunftsterminal fahren. Dann saßen wir ein wenig herum um dann wieder zu boarden und um wieder mit einem Bus ins Nirgendwo zu fahren und um dort die Maschine nach Bangkok zu besteigen.

Auch dieser Flug startete verspätet, landete jedoch ganz pünktlich. Wie beim ersten Flug hab es auch diesmal beim Essen die Auswahl zwischen Fisch und Huhn. Während wir beim Wien-Flug noch geteilter Essensmeinung waren, viel die Wahl beim Bangkok Flug eindeutig auf das Huhn.

 

 

2015-11-07 GRAND PALACE UND WAT PHO

Heute stand Kultur pur auf dem Programm.

Mit dem Wassertaxi ging es  zu erst zum Grand Palace, mit seinen Buddha-Heiligtümern, unzähligen Prachtbauten und tausenden von lärmenden Besuchern.

Zu Fuß gingen wir  dann zum Wat Pho. Mit dem längsten (46m) ruhenden Buddha, nicht minder prächtigen Tempeln aber viel mehr Ruhe und Gelassenheit.

Das Wetter war gut und schlecht. Gut für uns, da es bewölkt war und daher hitzemäßig einigermaßen erträglich war. Schlecht für die Fotos, da durch das Fehlen der direkten Sonnenbestrahlung,  die Fotos nicht so gut zur Geltung kommen

 

2015-11-07 FOLKLORE IM SIAM NIRAMIT

Den heutigen Kulturtag haben wir im Siam Niramit-Theater mit einer beeindruckenden Vorführung über die Geschichte und Legenden Thailands abgeschlossen. Leider herrscht dort strengstes Fotografierverbot. Daher konnten wir nur vom Vorprogramm einige Aufnahmen machen.

Und zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von einem kleinen Spaziergang abseits der Touristenpfade.

 

 

2015-11-05 CHATUCHAK-MARKT

Der Chatuchak-Markt ist der größte Markt der Welt mit  mehr als 10.000 Ständen wo von die meisten nur Samstag und Sonntags offen haben. Diesen Markt haben wir heute besucht und dabei eine kleine Gefühlsrallye erlebt.

Zuerst durchstreiften  wir die Abteilungen für Bekleidung, Kunsthandwerk, Möbeln, diversen Krimskrams und thailändischem Kunsthandwerk.  Richtig, hier gibt es einfach alles was man sich vorstellen und auch nicht vorstellen kann.  Die Preise sind moderat und so haben wir auch einen wasserdichten Beutel für unser Kameras erstanden.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Unserer Meinung nach essen die Thailänder ununterbrochen den ganzen Tag hindurch. Dauernd sieht man sie mit einer kleinen Schüssel irgendwo sitzen und essen. Wir haben, obwohl das Essen sehr gut riecht und aussieht, vorsichtshalber nichts davon verspeist. Mag auch daran gelegen haben, dass man hie und da eine Ratte durch den Markt huschen sieht.  Uns hat es bisher hier sehr gut gefallen und wir konnten den Leckereien kaum widerstehen.

Was wir allerdings nun zu sehen bekamen, hat uns tief betroffen gemacht. Wir haben auch den letzten Teil des Marktes, den Lebendtiermarkt, besucht. Dabei sieht man Tiere in Situationen die man nicht sehen will, nicht einmal fotografiert will und manchmal auch nicht fotografieren darf. Vom ‘normalen’ Haustier bis zu selten Tierarten wird hier alles in wenig tierfreundlicher Art zum Verkauf angeboten. Betrübt über solche Zustände sind wir den Markt dann so bald als möglich wieder verlassen.

 

 

2015-11-09 BANGKOK-ENTDECKER-TOUR

Heute haben wir eine, über Green-Mangoo, gebuchte Tour durch Bangkok gemacht. Nach einem zeitigen Frühstück fuhren wir per Schiff in den Süden von Bangkok um uns mit unserem Guide und den anderen sieben Teilnehmern zu treffen. Der Guide sprach sehr gut Deutsch ( sieben Jahre in Stuttgart gearbeitet) und auch die übrigen Teilnehmer waren überaus nett.

Zuerst ging es kreuz und quer zu Fuß durch versteckte, schöne und weniger schöne Gegenden der Stadt. Bei einer kleinen Rast in einer ganz verträumten Ecke wurden wir vom thailändischen TV gefilmt und vom Kulturminister mit Handschlag begrüßt. Wenn also jemand heute die thailändischen Nachrichten schaut, besteht die Chance, dass er uns sehen kann.

Anschließend ging es weiter zu einer kleinen Scooterfahrt. Eine Gruppe Jugendliche warteten auf uns, wir hüpften auf den Soziussitz und schon ging die wilde Jagd durch die engen Gassen der Stadt. Nach einem weiteren Fußmarsch bestiegen wir ein TukTuk, das uns zu einem abgelegenen, einheimischen, naja sagen wir, Restaurant brachte. Das Essen wir sehr gut und wir konnten verschiede Speisen ausprobieren.

Nach dem Mittagessen bestiegen wir ein Longtail-Boot und wurden einige Zeit durch die Klongs geschippert. Vor einem Tempel stoppte das Boot und von unserem Guide bekamen wir je einen kleinen Brotstollen. Diese zerteilten wir und warfen sie ins Wasser. Sekunden später tauchten hunderte Fische auf die nicht nur die Brotstücke sofort verschlangen, sondern auch uns ordentlich Nass machten.

Diese Tour war zwar nicht ganz billig, war aber hervorragend organisiert und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Den Tag rundeten wir mit einem kurzen Besuch in einer der berühmtesten Straßen Bangkoks, der ‚Khao Sun Road‘, ab. Einmal auf und ab gehen genügte uns. Zu viel Trubel. Gleich hinter der Khao Sun aßen wir auf Empfehlung von Manuela und Rob im ‚May Kaidee’s‘ – und zwar vegetarisch. Das Essen war sehr gut bis auf dass, dass eben Fleisch gefehlt hat.

 

 

2015-11-10 TRAIN MARKET

Zuerst ging es mit dem Van zur Wongwian Yai Railway Station wo wir in einen historischen Zug einstiegen und zur Mahachai Staition fuhren. Dort gibt es den Train Market. Die Shops sind direkt am und neben dem Gleiskörper und wenn der Zug einfährt,  werden die Standeln blitzartig entfernt um anschließend ebenso schnell wieder aufgebaut zu werden.

 

 

2015-11-10 JUNGLE RAFT

Unser heutiges Quartier ist kein normales Hotel, sondern eine schwimmende Unterkunft. Nach dem Hellfire Pass wurden wir mit dem Van zu einer Anlegestelle am Kwai Noi River gebracht und dort von einem ordentlichen tropischen Regen empfangen. Anschließend bestiegen wir ein LongTailBoot und wurden in rasanter Fahrt zu unserem Wasserhotel gebracht.

Das Hotel war super eingerichtet, das Essen gut, die Leute entspannt und so viel es gar nicht auf, dass es kein elektrisches Licht gab. Wir packten die Schwimmwesten stürzten uns am oberen Endes des Hotels in die Fluten, ließen uns treiben um dann am Ende der Hotelanlage wieder aus dem Wasser zu klettern.

Nach dem Abendessen gab es eine (zum Glück kurze) Folkloreveranstaltung. Ein paar Kinder tanzten ganz nett zu einer für unsere Ohren extrem scheußlichen Musik. Und obwohl wir keine Klimaanlage hatten haben wir ganz gut geschlafen.

 

 

2015-11-10 HELLFIRE PASS

Während des zweiten Weltkrieges errichteten die Japaner in Thailand unter Einsatz von Kriegsgefangenen eine Eisenbahnstrecke. Der Hellfire Pass war ein 500 m langer und 26 m tiefer Abschnitt davon. Hier mussten die Gefangenen mit primitivsten Mitteln einen Weg durch massives Felsgestein graben. Einige originale Schienen und Schwellen sind heute noch zu sehen und Gedenksteine erinnern an die tausenden Toten während der Arbeiten.

 

 

2015-11-11 ERAWAN WATERFALLS

Nach einem gemütlichen Frühstück für uns und den Hauselefanten bestiegen wir wieder ein LongTailBoot und fuhren ein gutes Stück Flussabwärts. Dort wurden wir von unserem Fahren bereits erwarten.

Unser Van brachte uns in den Erawan National Park wo wir den Erawan Waterfall hinauf wanderten. Oder zumindest teilweise. Von den sieben Ebenen bis zur Spitze des Wasserfalls haben wir allerdings nur drei erklettert, dabei je ein Liter getrunkenes Wasser, zwei Liter wieder heraus geschwitzt. Bei Rückweg stoppten wir auf der zweiten Ebene und haben uns dann in den relativ kühlen Fluten des Wasserfall-Pools erholt. Im Pool sind auch jede Menge hungrige Fische vorhanden. Kaum steigt man in das Wasser fallen die Fische über einen her und beginn an einem zu knappern. Sie suchen nach Hautschuppen von denen sie sich ernähren. Es ist nicht schmerzhaft, aber lästig, sodass man die Badenden in den verschiedensten Verrenkungen herumturnen sieht um die Fische los zu werden.

 

 

2015-11-11 WAMPO VIADUCT/RIVER KWAI BRIDGE

Weiter ging es bis zum Bahnhof von Nam Tok. Dort bestiegen wir wieder einen Zug, um über den Wampo Viaduct und dem River Kwai mit seiner faszinierenden Landschaft entlang zu fahren. Auch dieser Streckenabschnitt ist Teil der von Japan im Zweiten Weltkrieg errichteten Eisenbahnlinie.

 

Nun wurden wir wieder mit dem Van zur River Kwai Bridge gebracht. Das ist jene berühmt-berüchtigte Brücke die jeder aus dem Film kennt. Auch diese Brücke ist Teil der von den Japanern errichteten Bahnlinie. Beim Bau (1942-45) der Bahnlinie (415 km) wurden rund 60.000 Kriegsgefangene und 200.000 zwangsrekrutierte Thailänder eingesetzt. Ca. 12.000 Gefangene und 90.000 Thai’s überlebten die Strapazen aufgrund von Hunger, Krankheit und Folter nicht. Viele überlebende Soldaten starben noch nach der Befreiung an Spätfolgen oder wurden während des Heimtransportes abgeschossen, versenkt, etc.

 

 

2015-11-12 AYUTTHAYA – NÄCHTLICHE TEMPELTOUR

Am späten Vormittag fuhren wir in ca. 3 Stunden von Kanchanapuri nach Ayutthaya. Hier bezogen wir unser reizendes Quartier und bestellten gleich für den Abend ein Tuktuk, das mit uns eine kleine Tempeltour machen sollte.

Nachdem wir Nachmittags noch etwas gerastet hatten, fuhren wir bei Dunkelheit los um die drei geplanten Tempel zu besuchen.

Zuerst ging es zum Wat Chai Watthanaram der extrem schön, mit wechselnden Farben beleuchtet war. Diese buddhistische Tempelanlage wurde 1630 errichtet und in dessen Mitte ein 35 m hoher Tempelturm zu bewundern ist.

Anschließend wurden wir zum Wat Mahathat dem Tempel der großen und heiligen Reliquie der ab 1374 errichtet wurde.

Als letzten Tempel besuchten wir den Wat Phra Si Sanpeth. Dies war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 von den Kriegern aus Birma (Myanmar) vollständig zerstört wurde.

Nach dieser Portion Kultur genehmigten wir uns in unserem Hotel (besser gesagt Pension) ein vorzügliches Abendessen zu einem vorzüglichen Preis (3,25 € je Person inkl.  Getränk).

 

2015-11-13 AYUTTHAYA FAHRRADTOUR

Für heute hatten wir eine Tour durch Ayuttahaya gebucht, die uns diese Stadt per Rad und Boot etwas näher bringen sollte.

Mit dem Tuktuk fuhren wir zum vereinbarten Treffpunkt und dann nahmen wir ( neben uns je ein Paar aus der Schweiz und Brasilien, sowie zwei deutsche Frauen und zwei Guides) unsere Mountainbikes. Die Räder sahen zwar ziemlich neu aus, aber bei den meisten funktionierte nur die Vorderbremse so richtig. Trotzdem stürzten wir uns ins Verkehrsgewühl und passten uns relativ schnell an die hiesigen rauen Verkehrssitten an.

Auf unserer 9 Km langen Radtour besichtigten wir die folgenden Tempelanlagen:

Wat Phra Si Sanphet, den wir gestern schon bei Beleuchtung besucht hatten.

Phra Buddha Sai Yat : die liegende Buddhastatue ist 37 m lang und 8 m hoch, hat an den Füßen alle Zehen gleich lang, ist in der Nord-/Südachse ausgerichtet und blickt gegen Westen.

The Pricipal Budda Immage: oder besser bekannt als Phra Buddha  Nimitr Vichit Maramoli Sisanpeth Boromtrailokanat, ist 4,5 m breit und 6  m hoch und ist total mit Gold überzogen.

Wat Mahatat, das wir ebenfalls schon gestern während unserer nächtlichen Tour besichtigt hatten

 

 

2015-11-13 AYUTTHAYA BOOTSTOUR UND SPA

Nach der Fahrradkulturrundfahrt waren wir geschafft, doch unser Guide brachte uns via TukTuk schon zum nächsten Programmpunkt – einer Reis-Barke. Und wirklich. Die Barke hatte Reis geladen. Und dazu noch Gemüse, Fische, sowie verschiede Fleischsorten. Diese alles stand schon, in bester Form zubereitet, für uns bereit.

Bald hieß es Leinen los und wir schipperten, zuerst essend, dann verdauend, den Chao Phraya River hinunter und dann wieder hinauf. Dass wir exzellent speisten und jene Menschen, welche in den Hütten am Flussufer wohnten, dies bestimmt nicht taten, machte uns schon ein wenig betrübt. Schlussendlich genossen wir jedoch Essen und Bootsfahrt und konnten uns richtig entspannen.

 

SPA/Massage:

Mit dem TukTuk ging es dann zu einem Massageinstitut, denn auch eine Massage war in unserem Paket inkludiert.  Wir freuten uns schon auf einige entspannende Streicheleinheiten. Nachdem wir die Füße gewaschen und eingeölt bekamen, mussten wir unser Kleidung gegen ein/eine institutseigene Shirt und Hose wechseln. Dann ging es los. Die Masseuse drückte und knetete was das Zeug hielt, sodass wir des öfteren Schmerzensschrei nur mühsam unterdrücken konnten. Reichte die Kraft der Finger nicht aus so bekamen wir Ellbogen und/oder Knie in diverse Muskelpartien gerammt. Nach einer Stunde der Schmerzen bekamen wir noch grünen Tee, tausend Verbeugungen und das ewige Lächeln der Thai’s zum Abschied. Als wir das Institut verlassen haben, fühlten wir uns jedoch frisch und viel gelenkiger als vorher. Wir hoffen, dass wir uns morgen auch noch halbwegs gerade bewegen können.

 

 

2015-11-14 ZUGFAHRT VON AYUTTHAYA NACH PAK CHONG

Ausgeschlafen und gut gelaunt ging es vor der Zugfahrt zum Frühstück. Dieses blieb uns aber fast im Halse stecken, als wir beim Nachrichtencheck die unglaublich tragischen Nachrichten von Paris gelesen haben.  Fassungslos und traurig haben wir dann doch ein wenig gegessen und uns von einem TukTuk zum Bahnhof chauffieren lassen.

Der Bahnhof in Ayutthaya ist relativ groß, die Anzeigetafeln erinnern ein wenig an die 60er Jahre, also nichts elektrisches und die Verspätungstafel wird noch vom Stationsvorsteher in schmucker Uniform mit roter und grüner Fahne in der einen und Kreide in der anderen Hand, höchstpersönlich beschrieben. Mit wenigen Minuten Verspätung kommt unser Zug aus Bangkok und wir steigen in den nächst besten Waggon. Dort ist es schon ziemlich voll und wir versuchen Platz für uns und unser Gepäck zu finden. Plötzlich kommt ein Zugsbegleiter (der untersten Charge – keine Uniform) verlangt unsere Tickets und geleitet uns zu unseren numerierten Plätzen. Wir haben jetzt zwar Platz, aber leider nicht unser Gepäck. Wir müssen einiges in den Überkopfablagen umschlichten, um dann doch unsere Koffer und Rucksäcke sicher verstauen zu können.

Nun kommt ein anderer Zugsbegleiter (schon einer mit Uniform) und kontrolliert unsere Fahrkarten. Kaum zwei Minuten später kommt der nächste Zugsbegleiter (anscheinend der Chef, da in prunkvoller Uniform) sammelt die Tickets ein und bringt sie nach geraumer Zeit wieder zurück, wobei er uns auf seiner Excelliste abhakt. Der Waggon ist nicht sonderlich modern, aber die Sitze sind bequem und die zwei Stunden Fahrtzeit vergehen ganz schnell. Auch wenn man von der Gegend nicht viel sieht, da die Fenster von jahrelanger Schmutzablagerung schon fast ganz blind sind.

Bei der Ankunft in Pak Chong ist der bestellte Transferbus nicht da,  aber eine engagierte einheimische Reiseleiterin, die eigentlich gar nicht für uns zuständig ist, telefoniert ein wenig herum und nach einer viertel Stunde kommt unser Van und bringt uns in unser Quartier.

 

2015-11-15 PAK CHONG – FLEDERMÄUSE

Viel Zeit zum ausruhen blieb uns in der neuen Unterkunft nicht. Nachdem wir den schönen Bungalow bezogen haben, hüpften wir gleich in den Pool um uns etwas zu erfrischen.

Danach gingen wir zum vereinbarten Treffpunkt und es begann die Fledermaus-Tour. Zuerst besuchten wir einen lokalen Markt um dann bei einem kleinen Tempel zu halten.

Der Tempel liegt nahe dem Eingang zur Bat-Cave. Bevor wir jedoch die Fledermäuse in ihrer Höhle besuchten, haben wir noch einen schönen Sonnenuntergang genossen.

Nun ging es mit Taschenlampen bewaffnet ab in die Höhle. Zuerst betraten wir einen riesigen Felsendom. Danach quetschten wir uns durch eine Felsspalte in eine kleiner Höhle. In den Felsen waren überall Löcher aus denen uns junge Fledermäuse anschauten. Die Eltern hingen an den benachbarten Felswänden herum. Ein besonderes Gefühl ist es wenn man sich in einen komplett finsteren Teil der Höhle stellt und wartet. Schon nach kurzer Zeit hört man wie die, übrigens nur 3-5 cm großen Tiere, ganz knapp an einem verbeifliegen ohne dass man von ihnen berührt wird.

Nun fuhren wir ein Stück weiter und plötzlich hörten wir in der Stille der Nacht ein unheimliches Rauschen. Millionen von Fledermäusen flogen zur täglichen Futtersuche in das einige Kilometer entfernte Gebirge, um dort Insekten zu fressen. Über eine halbe Stunde sieht man in einer langen, schwarzen Schlangenlinie, die Fledermäuse über den Himmel ziehen. Genauso schnell wie es begonnen hat, war es auch wieder vorüber. Erst in den frühen Morgenstunden werden die Tiere in kleinen Gruppen wieder zurück in die Höhle kommen.

 

 

2015-11-15 DSCHUNGELTOUR

Heute Morgen sind wir zu einer ganztägigen Dschungeltour aufgebrochen. Noch gestern Abend wurde uns gesagt, dass wir nur lange Hosen und Shirts tragen sollen. Wir haben das ein wenig belächelt, aber als heute selbst der einheimische Guide in diesen Sachen erschien und wir außerdem noch ‘leech proof socks’, also eigene Socken die bis zu Knie hinauf gehen und vor Blutegeln schützen sollen, bekamen, wussten wir das die Warnungen erst zu nehmen sind.

Mit zwei Autos und zwölf Touristen machte sich unser Guide auf den Weg in den ersten Nationalpark der in Thailand (8.9.1962) eröffnet wurde, dem Khao Yai National Park.

Den ganzen Tag ging es,  nur unterbrochen von einer kurzen Mittagsrast, durch dichten Dschungel. Obwohl wir keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, rann uns der Schweiß in Bächen aus allen Poren. Aber es hat sich gelohnt, da wir nicht  nur viele Tiere zu Gesicht bekamen,

sondern auch jede Menge an verschiedenartigsten Pflanzen.

Zum Abschluss ging es noch auf Elefantenjagd. Tatsächlich konnten wir eine kleine Familie ausfindig machen. Allerdings wollten die Tiere gerade in ein nicht für sie bestimmtes Gebiet einfallen und wurden deshalb von einigen Parkrangern hin- und gejagt.  Die Elefanten gerieten in Stress und Panik zertrümmerten einige Mistkübeln, bis sie dann noch in den für sie bestimmten Wald abzogen.

Nach elf Stunden kehrten wir dann müde, aber voller neuer Eindrücke zurück und können diese Tour nur weiter empfehlen.

 

 

2015-11-15 PAK CHONG NACH SIEM REAP

Heute sollte die Fahrt von Thailand nach Kambodscha stattfinden und zwar nach folgendem Plan: Ein Privatchauffeur holt uns von Pak Chong ab und bringt uns an die thailändisch/kambodschanische Grenze nach Aranyaprathet und lässt uns dort aussteigen. Wir gehen alleine über die Grenze, d.h. wir erledigen selbst die Aus- bzw. Einreiseformalitäten und treffen nach dem Zollgebäude in Poipet unseren kambodschanischen Fahrer, der uns dann nach Siem Reap ins Hotel bringen soll.

Soweit der Plan. Aber Pläne entsprechen meist nicht der Wirklichkeit, den tatsächlich war es so:

Schon ein halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt (9:00) fuhr unser Privatfahrer mit einem Toyota Chamry (gasbetrieben) vor und als auch wir endlich fertig waren, ging die Reise um 8:50 los. Die Fahrt war eher fad, zwei kurze Stopps zum Gastanken waren der einzige Höhepunkt. Da der Fahrer kein Wort Englisch sprach, konnten wir ihn auch nicht über Thailand, sein Leben etc. ausfragen.

Um 12:30 kamen wir dann in der thailändischen Grenzstadt Aranyaprathet an. Was war das für ein Treiben. Überall Touristen und Einheimische die sich in der Umgebung des Grenzgebäudes aufhielten bzw. hin und her liefen oder gefahren wurden. Und da sollten wir uns jetzt zurecht finden ?

Plötzlich fuhr unser Fahrer rechts ran, unsere Türe wurde aufgerissen und wir wurden von einem freundlichen Mitarbeiter unserer kambodschanischen Reiseagentur begrüßt. Er nahm uns gleich die Pässe ab, verschwand damit in irgendeinem Gebäude, kam kurze Zeit später mit Ein-/Ausreisevisum wieder zu erscheinen. Wir füllten sie aus, dann ging er wieder weg und nach insgesamt kaum einer viertel Stunde waren wir im Besitz unseres Visums. Für diese Prozedur muss man als normaler Grenzgänger eine gute Stunde rechnen. Und wir haben uns das alles für fünf Dollar extra p.P. erspart.

Nun schnappten wir unsere Koffer und rannten keuchend und übermäßig transpirierend unserem Guide nach, in Richtung Aus-/Einreise. Bei der Ausreise wurden unsere Pässe kontrolliert und wir fotografiert. Dann ging es endlose Gänge entlang, aber immer an der Warteschlange vorbei bis auf die kambodschanische Seite. Wieder nahm unser Guide uns die Pässe ab und tauchte in der Menschenmasse unter. Zehn Minuten später waren unsere Visa gestempelt und der ganze Grenzverwaltungskram erledigt. Auch hier haben wir gut eine Stunde Wartezeit in sengender Hitze gespart. Schon lange nicht haben wir zehn Dollar so gut angelegt.

Ein alter, schrottreifer Bus brachte uns in kurzer Fahrt zu einem Parkplatz. Nach dem Aussteigen winkte unser Guide unseren nächsten Privatfahrer (wieder mit einem Toyota Chamry, aber diesmal in Diesel) herbei und dieser brachte uns dann in ca. zweistündiger Fahrt an unseren Zielort Siem Reap in unser Hotel.

Diese Fahrt war weit spannender als die erste Fahrt, denn Verkehrsregeln werden hier anscheinend nur als Empfehlungen interpretiert. Lasten werden mit den eigentümlichsten Geräten und in oftmals seltsamer Beladung transportiert. Und zwischen dem ganzen Chaos gibt es immer und überall Scooters die dem ganzen noch eine ganz besondere verkehrstechnische Würze verleihen.

Die Gegend ist meist flach und wird von Reisfeldern links und rechts der Straße beherrscht.

Relativ entspannt und ausgeruht haben wir unser Hotel erreicht und waren froh, dass die Realität diesmal besser als der Plan war. Ein großes Lob an unseren Reiseveranstalter Erlebe-Fernreisen und seinen Partner Khiri-Travel.

 

2015-11-16 KULEN 2 – FOLKLORE

Nach dem Bezug des riesigen Zimmers hüpften wir sofort in unsere Badesachen und genossen einige Zeit im und am Swimmingpool.

Danach kauften wir an der Rezeption Karten für einen Dinner-Buffet-Folklore-Abend im Restaurant Kulen 2. Ein TukTuk brachte uns zum Restaurant, wo wir und ca. tausend weitere Personen auf die Eröffnung des Buffets und den Beginn der Folkloreshow warteten.

Das Buffet war einigermaßen, die Show ebenfalls und so fielen wir dann müde ins Bett, denn Morgen ist wieder ein besonderer Tag.

 

 

 

2015-15-17 SIEM REAP – ANGKOR TEMPELTOUR

Heute haben wir eine besondere Tour absolviert, auf die wir uns schon sehr gefreut haben. Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Fahrer (übrigens der gleiche der uns gestern von der Grenze bis hier ins Hotel brachte) und unserem Guide abgeholt.

Zuerst fuhren wir los um unsere personalisierten Tagespässe für denAngkor Archaelogogical Park (für je 20 USD pP) zu kaufen. Anschließend starteten wir den ‘Kleinen Rundgang’ und besuchten dabei folgende Tempel:

Angkor Thom – ist eine von einem riesigen Wassergraben ( 12 Km lang, 100 m breit) ehemals mächtigste Hauptstadt des Angkor-Reiches. In ihr befinden sich, der Bayon (Königlicher Palast), sowie die Terrasse der Elefanten und des Leprakönigs, um nur einige Highlights zu nennen.

Ta Prohm – ist jene Tempelanlage aus dem 12 Jahrhundert die zum Großteil von den darauf wachsenden Bäumen zerstört wurde bzw. wird. Seit Jahrhunderten wachsen hier riesige Würgefeigenbäume die mit ihren starken und weitverzweigten Wurzeln die stärksten Mauern sprengen und zum Einsturz bringen.

Angkor Wat – ist jene Tempelanlage, die als das Wahrzeichen Kambodschas gilt. Von einem knapp 200 m breiten Wassergraben umgeben, ist dieser hinduistische Tempel das größte sakrale Bauwerk der Welt. Angkor Wat zu beschreiben ist ganz einfach: es ist bombastisch, poetisch, brutal in seiner Größe, sanft in seiner Symmetrie und künstlerischen Gestaltung, ebenso unglaublich als Ganzes wie auch im kleinsten Detail. Leider stammt dieser Satz nicht von uns, aber beschreibt genau unsere Eindrücke.

Diese Tour ist jedem Siem-Reap-Urlauber zu empfehlen, obwohl sie nicht ganz einfach ist. Bei sengender Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit stundenlang herum zu spazieren, ist oft nicht einfach, aber das was man zu sehen und zu erleben bekommt, entschädigt tausendfach. Noch nie hatten wir so einen hohen Trinkwasserverbrauch wie heute und noch haben wir so viel transpiriert wie heute. Aber es hat sich wirklich ausgezahlt und wir sind froh diese Tour gemacht zu haben.

Zum Abschluss haben wir wieder am und im Pool relaxt, den morgen müssen wir wieder fit sein. Da steht nämlich ein Triathlon auf dem Programm.

 

2015-11-18 B-B-B-TRIATHLON FÜR TOURISTEN

Schon um 6:00 saßen wir heute beim Frühstück um halbwegs rechtzeitig (auch ein TukTuk ist Morgens schwer zu bekommen) bei unserem heutigen Tourveranstalter ‘Grasshoppers’ einzutreffen. Bei diesem hatten wird eine  ganztägige Bike-Boot-Bus-Tour gebucht.

Die Räder waren wie neu und sogar alle Bremsen haben funktioniert (nicht so wie in Bangkok). Zwei Guides, sowie drei amerikanische Brüder machten sich mit uns auf den Weg. Knappe 30 Km ging es über abgelegene Straßen, durch Dörfer in die man als Tourist sonst wohl nie hinkommen würde, in der Nähe von Siem Reap über Stock und Stein. Zwischendurch besuchten wir einen lokalen Markt, sahen beim Reiskochen (in Bambusrohren) zu, stoppten bei einem Tempel, konnten immer wieder die sehr armen Lebensverhältnisse der Einheimischen beobachten, bis wir in einem Dorf die Radtour beendeten.

In dem Dorf erwartete uns ein Guide von ‘HUSK’. Diese Organisation kümmert sich in den entlegenen Dörfern um die ärmsten der Armen und baut für und mit ihnen Schulen, Häuser und investiert in die Infrastruktur. Dieser Guide führte uns über eine Stunde durch das weit verstreut liegende Dorf und zeigte uns die erbauten Häuser, Trinkwasserstationen und die Schule.

Nach einem guten Mittagessen ging es mit dem Bus ein kurzes Stück weiter zu einem See, dem ‘Tonle Sap’. Dort fuhren wir zuerst  einen Kanal entlang bis wir zum eigentlichen See kamen. Unterwegs kamen wir an einem schwimmenden Dorf vorbei, in dem die Menschen mit Hab und Gut auf einem Boot leben.

Nach einer kurzen Rast in einem schwimmenden Restaurant (mit lebenden Krokodilen als Haustieren) fuhren wir den See noch ein Stück entlang, stiegen dann in Kajaks um und fuhren damit durch eine atemberaubende Wasserlandschaft.

Danach ging es wieder auf das Longtail-Boot, dass uns wieder bis zum Bus zurückbringen sollte, Leider ging dem Boot unterwegs das Benzin aus, sodass uns ein anderes Boot abschleppen musste, bis wir zu einer ‘Tankstelle’ kamen und neues Benzin kaufen konnten.  ‘Tankstelle’ war in unserem Falle ein Standl am Rand des Kanals, von dem aus uns ein Mann zwei mit Benzin gefüllte 2l-Colaflaschen zuwarf.

Mit dem Bus ging es nun ins Hotel, wo wir müde, aber voller toller Eindrücke von einem empfehlenswerten Trip nach über 10 Stunden wieder eintrafen.

 

2015-11-19 SIEM REAP NACH SAMBOR PREI KUK

Heute haben wir wieder einen Standortwechsel vorgenommen. Vom Hotel ging es zuerst mit einem PKW zum Busbahnhof. Dort stiegen wir in den Linienbus Siem-Reap nach Phnom Penh. Der Bus hatte bequeme Sitze, WiFi, Sicherheitsgurte und eine Klimaanlage. Trotz dieses Komforts waren keine Einheimischen an Board. Die Fahrt war sehr interessant, da wir wieder viel an Landschaft (Reisfelder in allen möglichen Variationen) und kuriosen Verkehrssituation zu sehen bekamen.

Pünktlich, mit nur einer Stunde Verspätung kamen wir in Kampong Thom an. Dies ist eine größere Bezirkshauptstadt, die extrem dichten Verkehr, aber dafür keine Asphaltstraßen hat. Es gibt daher hier keine grünen, sondern nur (staub)braune Blätter. Die Lungen der Einheimischen werden wohl ebenso aussehen.

An der Busstation wurden wir schon von unserem lokalen Guide, inklusive TukTuk und dessen Fahrer erwartet. Das Gefährt war ein Moped mit kleinem Anhänger, auf den unser Gepäck, der Guide und wir zwei verladen wurden. Dann begann die abenteuerliche Fahrt zu unserem eigentlichen Ziel, einem Homestay in Sambor Prei Kuk. Der Fahrer holte aus dem kleinen Moped, dass sich mit dem zu schleppenden Gewicht hörbar schwer tat, heraus was ging. Zuerst über die städtischen Staubstraßen, dann über die asphaltierten Überlandstraßen, jedoch immer von einem Schlagloch zum anderen, ging es ca. eine Stunde unserem Ziel entgegen. Einmal mussten wir eine kleine Pause einlegen, da der Motor heiß gelaufen war. Kein Problem. Der Fahrer holte aus dem nahen Reisfeld Wasser, kühlte den Motor und schon ging die wilde Fahrt weiter.

Wir waren schon sehr gespannt wie unser Homestay aussehen wird. Nun sahen wir es. Ein Pfahlbau, in einem abgelegenen Dorf, ohne Strom, aber sehr sauber. Wir wurden unseren Hausleuten (Eltern mit drei Kindern) vorgestellt und bezogen unser Etablissement. Ein Zimmer mit ca. 2×3 Metern, inkl. Bett, Moskitonetz und batteriebetriebenem Ventilator. Zu erreichen ist das Zimmer über eine steile Treppe die in einem riesigen Gemeinschaftsraum mündet. Unser Zimmer ist eines von vier Zimmern. Wir sind die einzigen Gäste, die anderen Zimmer stehen leer. Bis auf eines in dem die älteste Tochter schläft. Die übrigen Familienmitglieder schlafen in einem ebenerdig vorhandenen Holz-/Blechverschlag (Haus?). Untertags wird unter dem Pfahlbau gewohnt und gelebt. Niemand spricht englisch, nur die 15jährige Tochter, aber leider nur auf Anfängerniveau.

Nachdem wir etwas pausiert haben, schlafen ist wegen der Hitze kaum möglich, gehen wir die Straße etwas entlang und werden von den meisten Menschen freundlich gegrüßt. Es ist hier so eine ganz andere Welt, in der zu leben wir uns eigentlich nicht vorstellen können. Strom ist zwar vorhanden, aber nicht leistbar, da ein Kilowatt knapp einen Euro kostet.

Abends bekommen wir von der Hausfrau ein leckeres Essen serviert und um 19.00 Uhr ist es stockdunkel, nur ein paar batteriegespeiste Glühlampen brennen noch. Wir gehen langsam zu Bett die Hitze lässt uns trotz Ventilator nur schwer einschlafen. Kaum schlafen wir werden wir schon wieder geweckt. Entweder durch das Krähen unzähliger Hähne (auch mitten in der Nacht) oder durch Hundegebell, Gänseschnattern, Verkehrslärm oder undefinierbare andere Geräusche.

 

 

2015-11-20 SAMBOR PREI KUK

Morgens 6:00 ist Tagwache, außer uns ist rundherum auch schon alles wach. Alle Tiere, Menschen und Maschinen geben irgendwelche Laute von sich, sodass an Schlaf nicht zu denken ist. Das Frühstück ist wieder ausgezeichnet und unser Guide kommt, um uns zu einer vormittägigen Fahrradtour abzuholen. Auf Fahrrädern die älter als wir sind, machen wir eine ca. 15 Km lange Runde und besichtigen dabei eine Highschool, einen neu erbauten Tempel und eine Tempelanlage die dank amerikanischem Flächenbombardement während des Vietnamkrieges nur mehr als Ruine herumsteht.

Nach dieser 15-KM-Radtour wurden wir wieder von unserer Hausfrau kulinarisch verwöhnt und zogen uns anschließend zu einer kleinen Siesta zurück. Um 15:30 ging es zur nächsten Radtour los. Mit unseren Superbikes radelten wir durch Reisfelder, beobachteten Wasserbüffel, besuchten ein weiteres Dorf, um als Tagesabschluss einen schönen Sonnenuntergang in den Reisfeldern zu genießen.

Das Abendessen war wieder super, die Nacht etwas kühler als die Vorige, der Geräuschpegel wieder hoch (feiernde Touristen, Straßenlärm, Hunde, Hähne und sonstiges Getier) sodass unsere Nachtruhe nicht perfekt aber doch annehmbar war.

 

 

2015-11-21 SAMBOR PREI KUK NACH PHNOM PENH

Heute nahmen wir von unserem Guide  und unserer Gastfamilie Abschied, denn der Transfer nach Phnom Penh stand auf dem  Programm.

Gleicher alter Fahrer mit gleichem noch älterem TukTuk, wie schon bei der Hinfahrt, brachte uns in wiederum abenteuerlicher Fahrt nachKampong Thom zur Busstation.

Da wir noch etwas  Zeit hatten, machte der Fahrer noch eine kleine Rundfahrt durch die Stadt und zeigte uns einen Tempel und einen Baum voller Fledermäuse.

Der Bus kam wiederum pünktlich, genau eine Stunde zu spät, an und wir stiegen als einzige Gäste in den sonst bereits vollen Bus ein. Über drei Stunden holperten wir über Staubstraßen, fuhren über sanierungsbedürftige Asphaltstraßen oder glitten auf einer gut ausgebauten Autobahn der kambodschanischen Hauptstadt entgegen.

Ein Fahrer unseres lokalen Reiseveranstalters erwartete uns und brachte uns in kurzer Fahrt ins Hotel. Dort wurden unsere Pässe entgegengenommen und fieberhaft nach unserer Reservierung gesucht. Mit einem freundlichen Lächeln erhielten wir die Pässe zurück, da in diesen Hotel kein Zimmer für uns gebucht war. Dann wurde etwas herumtelefoniert und herausgefunden, dass wir im falschen Hotel abgesetzt wurden, da die Hotelnamen wirklich sehr ähnlich sind (Anik Boutique Hotel (das Falsche), Anik Boutique Hotel und Spa (das Richtige)). Ein TukTuk brachte uns kostenlos ins richtige Hotel und wir bezogen unsere Suite.

Anschließend besuchten wir noch eine nahe gelegene Mall und speisten dort eine Kleinigkeit im ‘Kenny Rogers Roaster’. Für den Heimweg nahmen wir uns ein TukTuk. Leider hatte der Fahrer keine Ahnung wo unser Hotel ist und machte mit uns eine kleine Grätzelrundfahrt. Wir konnten ihn schließlich doch so weit dirigieren, dass er endlich in die richtige Richtung fuhr und wir dann das Hotel schlussendlich fanden.

 

 

2015-11-22 KOH DACH-MEKONG-RADTOUR

Auch heute waren wir wieder sehr sportiv unterwegs. Vor 8.00 wartete bereits unser Guide auf uns, wir wählten ein Rad aus, bekamen Helme verpasst und dann wurden wir alle (Räder und Menschen) in einen Bus verfrachtet. Die Gruppengröße war so wie wir es gerne haben – nämlich bestehend aus zwei Personen, d.h. wir waren mit einem Guide allein unterwegs.

Der Bus brachte uns zunächst via Fähre,  bei der es wieder, wie überall hier, sehr betriebsam zuging, auf die Hauptinsel des Mekong.

Dort schwangen wir uns auf unsere Räder um nach einer kurzen Fahrt, nun mit einer kleineren Fähre, auf die Koh-Dach-Mekonginsel überzusetzen. Nun ging die Tour richtig los. Wir radelten auf schmalen Wegen, die teils asphaltiert, teils staubig, sandig oder mit Schotterbelag versehen waren ein Stück der Insel ab.

Immer wieder wurden wir von den Menschen, besonders von Kindern, mit einem lauten ‘Hello’ begrüßt, da hier nur selten Touristen vorbeikommen. Natürlich durfte auch ein Besuch eines Tempels und einer Weberei nicht fehlen.

Zu Mittag machten wir Rast am ‘Koh Dach Beach’. Dies ist eine Sandbank im Mekong, mit offenen Hütten zum relaxen und der Möglichkeit im Mekong zu schwimmen. Bis zu einer Hütte sind wir gewatet, haben uns auf die Reismatten gelegt und einfach ein wenig gerastet. Das Schwimmen haben wir aufgrund der sichtbaren Wasserqualität des Mekong lieber gelassen.

Unser Guide bestellte das Mittagessen und kurze Zeit später wurde uns schon ein Fisolensalat mit Hühnerleber, Reis und Saucen serviert. Alles schmeckte vorzüglich, nur das Grillhuhn dürfte nicht geschlachtet worden sein, sondern eher an Altersschwäche verstorben sein, da es ziemlich zäh war.

Trotzdem genossen wir die relative Kühle am Wasser und das Treiben rings um uns herum.  Außerdem fanden wir noch Zeit für einen kleinen Powernap. Anschließend radelten wir noch ein ganzes Stück der Insel entlang, setzten wieder mit der Fähre über, wurden vom Bus wieder aufgenommen und ins Hotel zurückgebracht.

Ein toller, empfehlenswerter Ausflug abseits von touristischen Pfaden.

 

 

2015-11-22 PHNOM PENH’S MONUMENTE BEI NACHT

Abends ließen wir uns von einem TukTuk zum knapp über einen Km entfernten Preah Sihanouk Boulevard bringen um dort zwei nationale Denkmäler umgeben von mit Lichterketten geschmückten Bäumen anzusehen.

Zuerst besichtigten wir das ‘Independent Monument’, das einer Stupa aus Ankor Wat nachempfunden ist, im Jahre 1958 errichtet wurde und an die Unabhängigkeit von Frankreich aus 1954 erinnert.

Dann schlenderten wir die Lichterbaumallee entlang bis zum Denkmal des Nordom Sihanouk, der von 1941 bis 1993 zwei mal König und drei mal Staatsoberhaupt von Kambodscha war.

 

 

 

2015-11-23 PHNOM PENH – KÖNIGSPALAST/SILBERPAGODE

Auch heute ging es gleich nach dem Frühstück wieder auf Erkundungstour. Dazu noch in der gleichen Besetzung wie gestern. Also wieder nur wir beide als ‘Gruppe’, sowie die uns schon bekannten Fahrer und Guide.

Unser erstes Ziel war der Königspalast und die sich darin befindlicheSilberpagode.  Der Königspalast ist ein Komplex von wunderschönen Gebäuden, die nach der Regenzeit immer frisch renoviert werden, und dem jeweiligen regierenden König als Residenz bzw. Repräsentationsort dient und wurde 1860 erbaut.

Die Silberpagode hat seinen Namen von den über 5.000 Bodenfliesen aus echtem Silber mit denen die Pagode ausgelegt ist. Die Pagode beinhaltet auch noch viele andere wertvolle Kunstgegenstände,  z.B. eine Buddhastatue aus grüner Jade oder eine lebensgroße Buddhastatue aus 90 Kg Gold besetzt mit 9584 Diamanten.

 

 

2015-11-23 PHNOM PENH – KILLING FIELDS/S-21

Im Anschluss an den Prunk des Königsplastes haben wir uns mit der grausamen, jüngsten Vergangenheit Kambodschas beschäftigt.

Killing Fields werden in Kambodscha die mehr als 300 Orte (und fast täglich werden es mehr) bezeichnet, an denen es in der Zeit von 1975-79 unter dem Regime der ‘Roten Khmer’ Massenmorde an der eigenen Bevölkerung mit insgesamt über 200.000 Toten gegeben hat. Insgesamt ermordeten die ‘Roten Khmer’ ca. 2 Mio, also rund 1/3 ihrer eigenen Landsleute.

Choeung Ek

Wir besuchten die bekannteste Killing Fields Stätte ‘Choeung Ek’knapp außerhalb von Phnom Penh. Hier wurden etwa 17.000 Männer aber vor allem Frauen und Kinder ermordet. Wie? Sie wurden nicht erschossen um Munition zu sparen. Die grausamen Tötungsarten wollen wir hier nicht beschreiben. Wen es interessiert, der kann auf die Links klicken. Auf dem Gelände sind unzählige Massengräber vorhanden, wovon viele geöffnet wurden, aber auch noch viele ungeöffnet sind. 8.895 Leichen wurden bisher exhumiert und die Knochen in einem Denkmal gesammelt.

Kleine Wege führen die Besucher an Massengräbern und Stationen, welche die Mordopfer gehen mussten entlang. Und auf allen diesen Wegen sieht man immer wieder noch Knochenreste, die aufgrund der Witterung aus dem Boden ausgewaschen werden. Die hier Ermordeten kamen größtenteils aus dem berüchtigten ‘Tuol-Sleng’ bzw. ‘S-21’ Gefängnis, das wir als nächstes besichtigt haben.

 

Tuol-Sleng / S-21 Gefängnis

Die ‘Roten Khmer’ installierten einer Schule ein Gefängnis mit systematischer Folterung der Gefangenen. Jeder der in dieses Gefängnis kam wurde auch gefoltert und anschließend ermordet. Jeder Gefangene wurde in Einzelhaft in einer Zelle von 2 Quadratmetern Größe eingesperrt. In der Zelle gab es nur Fliesenboden, eine Kette zum Fixieren der Gefangenen und einen kleinen Behälter als Toilette. Die Klassenräume wurde dazu mit Ziegelwänden bzw. mit dem Holz der Schulbänke in die beschriebenen Zellengrößen unterteilt.

Wie gefoltert wurde, wollen wir hier auch wieder nicht beschreiben. Nur so viel. Es gab hier jede Art von Folter die sich die Menschheit seit Anbeginn einfallen hat lassen. Starb ein Gefangener während der Folter oder in seiner Zelle, wurde auch der verantwortliche Soldat ermordet, da er seine Aufsichtspflicht verletzt hatte.

 

 

 

2015-11-24 VON PHNOM PENH NACH CHI PAT

Heute war wieder einmal Reisetag. Schon um 6:45 holt uns der Minivan unseres Reiseveranstalters vom Hotel ab um uns zur Busstation zu bringen. Dort stiegen wir in den Linienminivan der uns bis zur ‘An Daung Toeuk Bridge’ bringen sollte. Bei der Abfahrt hatten wir nur 15 Min Verspätung und wenige Minuten später steckten wir auch schon im ganz normalen Verkehrschaos der Hauptstadt mehr oder weniger fest.

Wir konnten wieder nur die Gelassenheit, mit der die Verkehrsteilnehmer sich in diesem Wirrwarr  bewegen, bewundern. Highlight war für uns ein zweisitziger Scooter auf dem drei Personen saßen. Vorne der Vater, hinten die Mutter und in der Mitte die Großmutter. Diese saß leicht vornüber gebeugt  mit dem Kopf an den Vater angelehnt. Die Mutter hielt einen Bambusstock in der Hand, an dessen oberen Ende eine Infusionsflasche mit viel Klebeband fixiert war. Aus dieser Flasche ging ein Schlauch direkt in den Oberarm der Großmutter.

War die Verkehrsdichte etwas geringer fuhr der Fahrer trotzdem nicht schneller. Im Gegenteil. Bei einem Markt hielt er an, kaufte sich ein neues Handy, wechselte die SIM-Karte und aktivierte sie anschließende telefonisch bei seinem Provider. Dass er während der Fahrt oft telefonierte, SMS schrieb und pausenlos mit seinem Co-Fahrer quatschte war beinahe selbstverständlich.  So erreichten wir unser Ziel nicht um 11:00 sondern erst um 13:30.

An der Brücke wurden wir von unserem lokalen Guide (er wartete bereits seit 8:30 dort) abgeholt. Wir bestiegen ein Boot und wurden den Piphot-River zwei Stunden lang bis zum Dorf Chi Pat hinunter gebracht. Dabei konnten wir die einzigartige Pflanzenwelt an den Ufern bewundern.

Im Community-Center konnten wir gleich Abendessen und bezogen dann unser Homestay ‘Sun Bear Lodge’, eine tolle Hütte aus Bambus mit Schlaf- und Sanitärraum. Ventilator war auch vorhanden, auch wenn der dafür erforderliche Storm nur stundenweise zur Verfügung stand.

Den Tagesabschluss bildete  ein Bad in den Becken eines kleinen, nahen Wasserfalles und die rasende Fahrt von und zu einem wunderbaren Platz an dem wir einen weiteren Sonnenuntergang erleben konnten.

 

 

 

2015-11-25 CHI PAT – SUNRISE/BIRDWATCH

Zeitig aus den Federn mussten wir heute. Schon um 5:30 ging es mit unserem Guide auf das Boot und ca 90 Min. wieder den Piphot hinauf und dann einen Seitenarm des Flusses entlang. Während dieser Fahrt konnten wir ein wenig den Sonnenaufgang beobachten.

Im stillen Gewässer des Seitenarmes war noch der Morgennebel zu sehen und in der glatten Wasseroberfläche spiegelte sich die Uferlandschaft.

Leider sahen wir nur wenige Vögel und gar keine Affen. So mussten wir mit vielen schönen Eindrücken der Pflanzenwelt, aber ohne nennenswerte Tierbegegnungen den Heimweg antreten.

Dafür nutzen wir den freien Nachmittag zu einer ausgedehnten Siesta.

 

 

2015-11-26 VON CHI PAT NACH KOH CHANG

Einen langen Reisetag hatten wir heute vor uns. Noch dazu waren Teile des Transports noch nicht fixiert und wir mussten uns selbst darum kümmern.

Zuerst sollten wir wieder zwei Stunden mit dem Boot bis zur Busstation fahren. Das konnten wir abwenden indem wir  in 30 Min per Scooter dorthin gebracht wurden. Eine interessante Fahrt über immer nicht ganz einwandfreie Straßen auf Scooter die ungefähr den gleichen Zustand hatten.

Wir kamen gut bei der Busstation an, der Minivan war ziemlich pünktlich und nach weiteren 2 Std. Fahrt kamen wir im kambodschanischen Grenzdorf Koh Kong an. Hier mussten wir in einen Reisebus wechseln, der uns dann direkt an die Grenze zu Thailand brachte. Vor den Grenzgebäuden mussten wir aussteigen und die Grenze zu Fuß überqueren.

Es dauerte etwas bis wir die kambodschanischen Ausreisestempel bekamen, dann schleppten wir uns und das Gepäck in sengender Hitze auf die thailändische Seite. Dort mussten wir eine Militärkontrolle passieren und wieder auf die Einreisestempel warten.

Es ging alles glatt und wir sahen uns um, denn hier sollte ein Minivan auf uns warten und uns zur Fähre auf die Insel Koh Chang bringen. Doch soviel wir auch herumschauten, niemand wartete auf uns. Also riefen wir unser Reisebüro in Thailand an. Die meinten wir hätten keinen Transfer gebucht (obwohl es in unseren Unterlagen steht). Daher riefen wir unser Reisebüro in Kambodscha an (zum Glück ist das ein und die selbe Firma). Diese sagten, dass der Transport sehr wohl gebucht ist und der Fahrer eigentlich schon lange dort sein sollte. Nach einigen Telefonaten, organisierte das kambodschanische Reisebüro einen Privatfahrer auf thailändischer Seite und so kamen wir doch noch zu unserem Transfer zu Fähre.

Fünf nach 17.00 kamen wir bei der Fähre an und konnten noch der Fähre nachwinken, denn die war um 17.00 losgefahren. Jetzt mussten wir auf die 18.00 Fähre warten, konnten uns die Wartezeit aber mit einem fantastischen Sonnenuntergang verkürzen.

Die Fahrt auf der Fähre war total ruhig, dauerte knapp eine Stunde und wir konnten zusätzlich noch einen tollen Vollmond beobachten.

Ab der Fähre warteten schon Massentaxis auf die Reisenden und brachten uns dann in unser letztes Quartier unserer Reise.

 

 

2015-11-27 KOH CHANG – RELAXEN IM PARADISE

Heute haben wir etwas gemacht ,was wir im ganzen Urlaub noch nicht gemacht haben: nämlich nichts.

Stimmt nicht ganz, denn wir haben doch etwas gemacht. Zuerst etwas länger geschlafen, dann gemütlich beim Frühstück gesessen,  und den Rest des Tages zwischen dem sauberen, brühwarmen Meer, dem gepflegten Pool und den bequemen Sonnenliegen gependelt.

Außerdem gibt es in der Anlage einen wunderschönen Frangipani-Baum, an dessen Blüten und Geruch wir uns immer wieder erfreuten.

 

 

 

2015-11-28 KOH CHANG – SEGEL-/SCHNORCHELTOUR

Am letzten vollen Urlaubstag haben wir uns für eine Segel-/Schnorcheltour mit einem Katamaran angemeldet. Auf dem 20 Gäste fassenden Boot waren wir nur zu sechst und hatten daher jede Menge Platz. Die Crew bestand aus 3 Mann. Zwei Einheimische, welche den Segler auf- und abtakelten, steuerten und uns kulinarisch versorgten, sowie dem Chef der Mannschaft, einem Brasilianer, der den interessanten kommunikativen Kontakt zu den Gästen hielt.

Wir legten auch vor verschiedenen Inseln drei Stopps ein um dort jeweils zu schnorcheln. Das Wasser war wieder brühwarm, allerdings etwas trüb und die Fischen glänzten eher durch Abwesenheit, als durch ihre Farbenpracht. Trotzdem war es für uns ein Vergnügen, wieder einmal ausgiebig schnorcheln zu können.

Nach der Tour entspannten wir uns noch im Pool und Meer und genossen die im Meer untergehende Sonne.

 

 

 

2015-11-29 KOH CHANG – LETZTER URLAUBSTAG

Heute ist es soweit. Von manchen herbeigesehnt, von uns herbeigefürchtet, aber nun ist er da. Der letzte Tag dieser Urlaubsreise.

Da unser Transfer zum Flughafen erst um 15.00 abfährt, haben wir noch eine Menge Zeit. Gepackt haben wir schon gestern Abend, so haben wir noch Zeit genug um wieder unserem Pendlerdasein, zwischen Meer, Pool und Strandliegen, zu frönen.

Allerdings hat die Wassertemperatur des Meeres dramatisch abgenommen. Und das gleich um 5 Grad. Gestern Abend 35 Grad und heute Morgen nur mehr 30 Grad. Aber wir haben den Schock gut überstanden und die Stunden im Meer trotz des heftigen Wellenganges (siehe unten mittleres Bild) reichlich ausgenutzt und genossen.

Gegen 14:00 mussten wir unser Zimmer räumen, gingen noch eine Kleinigkeit essen und warteten dann auf den Transferbus zum Flughafen nach Trat.

 

 

2015-11-29 VON KOH CHANG NACH BANGKOK

Das für 15.00 bestellte Taxi hatte natürlich 15 Min. Verspätung und so kamen wir 5 Min. zu spät zur Festlandfähre und mussten eine halbe Stunde auf die nächste Fähre warten. Da wir aber so etwas ähnliches befürchtet hatten, hatten wir einen entsprechenden Zeitpolster eingerechnet.

In Trat kamen wir mehr als rechtzeitig an. Die Abfertigung ging flott und wir bekamen sogar kleine Häppchen zu Essen und Fruchtsaft zu trinken. Und zwar gratis. Mit kleinen Wägen wurden wir zum kleinen Flugzeug gebracht und dann ging es 18:30 pünktlich in den Nachthimmel Richtung Bangkok hinein.

Während dieses 40-Minuten-Fluges bekamen wir sogar eine Kleinigkeit zu Essen. Mit Fleisch gefüllten Blätterteig und einen kleinen Kuchen. Kaum gegessen, waren wir  auch schon in Bangkok.

Hier mussten wir ein ziemliches Stück gehen um zu unserem Gate zu gelangen. Zwischendurch gab es einen Securitycheck und wir mussten unseren ‘Elektrozeugsrucksack’ ausräumen, da dem Sicherheitspersonal die vielen Kabeln und Stecker nicht ganz geheuer waren.

Jetzt sitzen wir herum und müssen bis 20:00 (österr.Zeit) auf unseren Weiterflug nach Dubai warten.

 

 

2015-11-30 BANGKOK – DUBAI – WIEN

Die Zeit am Flughafen haben wir auch irgendwie tot geschlagen und dann ging es relativ pünktlich los nach Dubai. Der Flug war Anfangs über einen längeren Zeitraum hinweg sehr unruhig, das Essen gut wie immer und so gingen die sechs Flugstunden auch vorüber.

Die drei Stunden Wartezeit in Dubai verbrachten wir in der Diners CLub Lounge, aßen dort eine Kleinigkeit und schon ging es weiter Richtung Wien.

Der Flug nach Wien war sehr ruhig, das Essen wieder ausgezeichnet, wir schliefen ein wenig oder schauten uns einen Film an, sodass auch dieser Flug wie im Flug verging. Der Landeanflug war bedingt durch die Sturmböen sehr turbulent, aber der Pilot setzte die Maschine trotzdem seidenweich auf Wiener Boden auf.

Dann ging es nach Hause und damit war unser Urlaub zu Ende. Aber nicht in unseren Köpfen. Denn dort wird sich dieser Urlaub noch ziemlich lange ziemlich breit machen.

Ein großes Danke wieder an Marianne und Gerhard die sich wieder fürsorglich um unsere Wohnung gekümmert haben.

 

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