2015-11-15 Pak Chong – Fledermäuse

Viel Zeit zum ausruhen blieb uns in der neuen Unterkunft nicht. Nachdem wir den schönen Bungalow bezogen haben, hüpften wir gleich in den Pool um uns etwas zu erfrischen.

Danach gingen wir zum vereinbarten Treffpunkt und es begann die Fledermaus-Tour. Zuerst besuchten wir einen lokalen Markt um dann bei einem kleinen Tempel zu halten.

Der Tempel liegt nahe dem Eingang zur Bat-Cave. Bevor wir jedoch die Fledermäuse in ihrer Höhle besuchten, haben wir noch einen schönen Sonnenuntergang genossen.

Nun ging es mit Taschenlampen bewaffnet ab in die Höhle. Zuerst betraten wir einen riesigen Felsendom. Danach quetschten wir uns durch eine Felsspalte in eine kleiner Höhle. In den Felsen waren überall Löcher aus denen uns junge Fledermäuse anschauten. Die Eltern hingen an den benachbarten Felswänden herum. Ein besonderes Gefühl ist es wenn man sich in einen komplett finsteren Teil der Höhle stellt und wartet. Schon nach kurzer Zeit hört man wie die, übrigens nur 3-5 cm großen Tiere, ganz knapp an einem verbeifliegen ohne dass man von ihnen berührt wird.

Nun fuhren wir ein Stück weiter und plötzlich hörten wir in der Stille der Nacht ein unheimliches Rauschen. Millionen von Fledermäusen flogen zur täglichen Futtersuche in das einige Kilometer entfernte Gebirge, um dort Insekten zu fressen. Über eine halbe Stunde sieht man in einer langen, schwarzen Schlangenlinie, die Fledermäuse über den Himmel ziehen. Genauso schnell wie es begonnen hat, war es auch wieder vorüber. Erst in den frühen Morgenstunden werden die Tiere in kleinen Gruppen wieder zurück in die Höhle kommen.

2015-11-14 Zugfahrt von Ayutthaya nach Pak Chong

Ausgeschlafen und gut gelaunt ging es vor der Zugfahrt zum Frühstück. Dieses blieb uns aber fast im Halse stecken, als wir beim Nachrichtencheck die unglaublich tragischen Nachrichten von Paris gelesen haben.  Fassungslos und traurig haben wir dann doch ein wenig gegessen und uns von einem TukTuk zum Bahnhof chauffieren lassen.

Der Bahnhof in Ayutthaya ist relativ groß, die Anzeigetafeln erinnern ein wenig an die 60er Jahre, also nichts elektrisches und die Verspätungstafel wird noch vom Stationsvorsteher in schmucker Uniform mit roter und grüner Fahne in der einen und Kreide in der anderen Hand, höchstpersönlich beschrieben. Mit wenigen Minuten Verspätung kommt unser Zug aus Bangkok und wir steigen in den nächst besten Waggon. Dort ist es schon ziemlich voll und wir versuchen Platz für uns und unser Gepäck zu finden. Plötzlich kommt ein Zugsbegleiter (der untersten Charge – keine Uniform) verlangt unsere Tickets und geleitet uns zu unseren numerierten Plätzen. Wir haben jetzt zwar Platz, aber leider nicht unser Gepäck. Wir müssen einiges in den Überkopfablagen umschlichten, um dann doch unsere Koffer und Rucksäcke sicher verstauen zu können.

Nun kommt ein anderer Zugsbegleiter (schon einer mit Uniform) und kontrolliert unsere Fahrkarten. Kaum zwei Minuten später kommt der nächste Zugsbegleiter (anscheinend der Chef, da in prunkvoller Uniform) sammelt die Tickets ein und bringt sie nach geraumer Zeit wieder zurück, wobei er uns auf seiner Excelliste abhakt. Der Waggon ist nicht sonderlich modern, aber die Sitze sind bequem und die zwei Stunden Fahrtzeit vergehen ganz schnell. Auch wenn man von der Gegend nicht viel sieht, da die Fenster von jahrelanger Schmutzablagerung schon fast ganz blind sind.

Bei der Ankunft in Pak Chong ist der bestellte Transferbus nicht da,  aber eine engagierte einheimische Reiseleiterin, die eigentlich gar nicht für uns zuständig ist, telefoniert ein wenig herum und nach einer viertel Stunde kommt unser Van und bringt uns in unser Quartier.

2015-11-13 Ayutthaya Bootstour und Spa

Nach der Fahrradkulturrundfahrt waren wir geschafft, doch unser Guide brachte uns via TukTuk schon zum nächsten Programmpunkt – einer Reis-Barke. Und wirklich. Die Barke hatte Reis geladen. Und dazu noch Gemüse, Fische, sowie verschiede Fleischsorten. Diese alles stand schon, in bester Form zubereitet, für uns bereit.

Bald hieß es Leinen los und wir schipperten, zuerst essend, dann verdauend, den Chao Phraya River hinunter und dann wieder hinauf. Dass wir exzellent speisten und jene Menschen, welche in den Hütten am Flussufer wohnten, dies bestimmt nicht taten, machte uns schon ein wenig betrübt. Schlussendlich genossen wir jedoch Essen und Bootsfahrt und konnten uns richtig entspannen.

 

SPA/Massage:

Mit dem TukTuk ging es dann zu einem Massageinstitut, denn auch eine Massage war in unserem Paket inkludiert.  Wir freuten uns schon auf einige entspannende Streicheleinheiten. Nachdem wir die Füße gewaschen und eingeölt bekamen, mussten wir unser Kleidung gegen ein/eine institutseigene Shirt und Hose wechseln. Dann ging es los. Die Masseuse drückte und knetete was das Zeug hielt, sodass wir des öfteren Schmerzensschrei nur mühsam unterdrücken konnten. Reichte die Kraft der Finger nicht aus so bekamen wir Ellbogen und/oder Knie in diverse Muskelpartien gerammt. Nach einer Stunde der Schmerzen bekamen wir noch grünen Tee, tausend Verbeugungen und das ewige Lächeln der Thai’s zum Abschied. Als wir das Institut verlassen haben, fühlten wir uns jedoch frisch und viel gelenkiger als vorher. Wir hoffen, dass wir uns morgen auch noch halbwegs gerade bewegen können.

2015-11-13 Ayutthaya Fahrradtour

Für heute hatten wir eine Tour durch Ayuttahaya gebucht, die uns diese Stadt per Rad und Boot etwas näher bringen sollte.

Mit dem Tuktuk fuhren wir zum vereinbarten Treffpunkt und dann nahmen wir ( neben uns je ein Paar aus der Schweiz und Brasilien, sowie zwei deutsche Frauen und zwei Guides) unsere Mountainbikes. Die Räder sahen zwar ziemlich neu aus, aber bei den meisten funktionierte nur die Vorderbremse so richtig. Trotzdem stürzten wir uns ins Verkehrsgewühl und passten uns relativ schnell an die hiesigen rauen Verkehrssitten an.

Auf unserer 9 Km langen Radtour besichtigten wir die folgenden Tempelanlagen:

Wat Phra Si Sanphet, den wir gestern schon bei Beleuchtung besucht hatten.

Phra Buddha Sai Yat : die liegende Buddhastatue ist 37 m lang und 8 m hoch, hat an den Füßen alle Zehen gleich lang, ist in der Nord-/Südachse ausgerichtet und blickt gegen Westen.

The Pricipal Budda Immage: oder besser bekannt als Phra Buddha  Nimitr Vichit Maramoli Sisanpeth Boromtrailokanat, ist 4,5 m breit und 6  m hoch und ist total mit Gold überzogen.

Wat Mahatat, das wir ebenfalls schon gestern während unserer nächtlichen Tour besichtigt hatten

2015-11-12 Ayutthaya – nächtliche Tempeltour

Am späten Vormittag fuhren wir in ca. 3 Stunden von Kanchanapuri nach Ayutthaya. Hier bezogen wir unser reizendes Quartier und bestellten gleich für den Abend ein Tuktuk, das mit uns eine kleine Tempeltour machen sollte.

Nachdem wir Nachmittags noch etwas gerastet hatten, fuhren wir bei Dunkelheit los um die drei geplanten Tempel zu besuchen.

Zuerst ging es zum Wat Chai Watthanaram der extrem schön, mit wechselnden Farben beleuchtet war. Diese buddhistische Tempelanlage wurde 1630 errichtet und in dessen Mitte ein 35 m hoher Tempelturm zu bewundern ist.

Anschließend wurden wir zum Wat Mahathat dem Tempel der großen und heiligen Reliquie der ab 1374 errichtet wurde.

Als letzten Tempel besuchten wir den Wat Phra Si Sanpeth. Dies war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 von den Kriegern aus Birma (Myanmar) vollständig zerstört wurde.

Nach dieser Portion Kultur genehmigten wir uns in unserem Hotel (besser gesagt Pension) ein vorzügliches Abendessen zu einem vorzüglichen Preis (3,25 € je Person inkl.  Getränk).

2015-11-11 Wampo Viaduct/River Kwai Bridge

Weiter ging es bis zum Bahnhof von Nam Tok. Dort bestiegen wir wieder einen Zug, um über den Wampo Viaduct und dem River Kwai mit seiner faszinierenden Landschaft entlang zu fahren. Auch dieser Streckenabschnitt ist Teil der von Japan im Zweiten Weltkrieg errichteten Eisenbahnlinie.

 

Nun wurden wir wieder mit dem Van zur River Kwai Bridge gebracht. Das ist jene berühmt-berüchtigte Brücke die jeder aus dem Film kennt. Auch diese Brücke ist Teil der von den Japanern errichteten Bahnlinie. Beim Bau (1942-45) der Bahnlinie (415 km) wurden rund 60.000 Kriegsgefangene und 200.000 zwangsrekrutierte Thailänder eingesetzt. Ca. 12.000 Gefangene und 90.000 Thai’s überlebten die Strapazen aufgrund von Hunger, Krankheit und Folter nicht. Viele überlebende Soldaten starben noch nach der Befreiung an Spätfolgen oder wurden während des Heimtransportes abgeschossen, versenkt, etc.

 

2015-11-11 Erawan Waterfalls

Nach einem gemütlichen Frühstück für uns und den Hauselefanten bestiegen wir wieder ein LongTailBoot und fuhren ein gutes Stück Flussabwärts. Dort wurden wir von unserem Fahren bereits erwarten.

 Unser Van brachte uns in den Erawan National Park wo wir den Erawan Waterfall hinauf wanderten. Oder zumindest teilweise. Von den sieben Ebenen bis zur Spitze des Wasserfalls haben wir allerdings nur drei erklettert, dabei je ein Liter getrunkenes Wasser, zwei Liter wieder heraus geschwitzt. Bei Rückweg stoppten wir auf der zweiten Ebene und haben uns dann in den relativ kühlen Fluten des Wasserfall-Pools erholt. Im Pool sind auch jede Menge hungrige Fische vorhanden. Kaum steigt man in das Wasser fallen die Fische über einen her und beginn an einem zu knappern. Sie suchen nach Hautschuppen von denen sie sich ernähren. Es ist nicht schmerzhaft, aber lästig, sodass man die Badenden in den verschiedensten Verrenkungen herumturnen sieht um die Fische los zu werden.

 

2015-11-10 Hellfire Pass

Während des zweiten Weltkrieges errichteten die Japaner in Thailand unter Einsatz von Kriegsgefangenen eine Eisenbahnstrecke. Der Hellfire Pass war ein 500 m langer und 26 m tiefer Abschnitt davon. Hier mussten die Gefangenen mit primitivsten Mitteln einen Weg durch massives Felsgestein graben. Einige originale Schienen und Schwellen sind heute noch zu sehen und Gedenksteine erinnern an die tausenden Toten während der Arbeiten.

2015-11-10 Jungle Raft

Unser heutiges Quartier ist kein normales Hotel, sondern eine schwimmende Unterkunft. Nach dem Hellfire Pass wurden wir mit dem Van zu einer Anlegestelle am Kwai Noi River gebracht und dort von einem ordentlichen tropischen Regen empfangen. Anschließend bestiegen wir ein LongTailBoot und wurden in rasanter Fahrt zu unserem Wasserhotel gebracht.

Das Hotel war super eingerichtet, das Essen gut, die Leute entspannt und so viel es gar nicht auf, dass es kein elektrisches Licht gab. Wir packten die Schwimmwesten stürzten uns am oberen Endes des Hotels in die Fluten, ließen uns treiben um dann am Ende der Hotelanlage wieder aus dem Wasser zu klettern.

Nach dem Abendessen gab es eine (zum Glück kurze) Folkloreveranstaltung. Ein paar Kinder tanzten ganz nett zu einer für unsere Ohren extrem scheußlichen Musik. Und obwohl wir keine Klimaanlage hatten haben wir ganz gut geschlafen.

 

2015-11-10 Train Market

Heute haben wir (endlich) Bangkok endlich verlassen. Städte sind definitiv so das unsere nicht. Bangkok ist keine sauber, aber eine interessante Stadt. Wir haben zwar nur einen ganz kleinen Teil gesehen, aber uns hat es genügt.

Zuerst ging es mit dem Van zur Wongwian Yai Railway Station wo wir in einen historischen Zug einstiegen und zur Mahachai Staition fuhren. Dort gibt es den Train Market. Die Shops sind direkt am und neben dem Gleiskörper und wenn der Zug einfährt,  werden die Standeln blitzartig entfernt um anschließend ebenso schnell wieder aufgebaut zu werden.