Archiv der Kategorie: Thailand

2015-11-12 Ayutthaya – nächtliche Tempeltour

Am späten Vormittag fuhren wir in ca. 3 Stunden von Kanchanapuri nach Ayutthaya. Hier bezogen wir unser reizendes Quartier und bestellten gleich für den Abend ein Tuktuk, das mit uns eine kleine Tempeltour machen sollte.

Nachdem wir Nachmittags noch etwas gerastet hatten, fuhren wir bei Dunkelheit los um die drei geplanten Tempel zu besuchen.

Zuerst ging es zum Wat Chai Watthanaram der extrem schön, mit wechselnden Farben beleuchtet war. Diese buddhistische Tempelanlage wurde 1630 errichtet und in dessen Mitte ein 35 m hoher Tempelturm zu bewundern ist.

Anschließend wurden wir zum Wat Mahathat dem Tempel der großen und heiligen Reliquie der ab 1374 errichtet wurde.

Als letzten Tempel besuchten wir den Wat Phra Si Sanpeth. Dies war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 von den Kriegern aus Birma (Myanmar) vollständig zerstört wurde.

Nach dieser Portion Kultur genehmigten wir uns in unserem Hotel (besser gesagt Pension) ein vorzügliches Abendessen zu einem vorzüglichen Preis (3,25 € je Person inkl.  Getränk).

2015-11-11 Wampo Viaduct/River Kwai Bridge

Weiter ging es bis zum Bahnhof von Nam Tok. Dort bestiegen wir wieder einen Zug, um über den Wampo Viaduct und dem River Kwai mit seiner faszinierenden Landschaft entlang zu fahren. Auch dieser Streckenabschnitt ist Teil der von Japan im Zweiten Weltkrieg errichteten Eisenbahnlinie.

 

Nun wurden wir wieder mit dem Van zur River Kwai Bridge gebracht. Das ist jene berühmt-berüchtigte Brücke die jeder aus dem Film kennt. Auch diese Brücke ist Teil der von den Japanern errichteten Bahnlinie. Beim Bau (1942-45) der Bahnlinie (415 km) wurden rund 60.000 Kriegsgefangene und 200.000 zwangsrekrutierte Thailänder eingesetzt. Ca. 12.000 Gefangene und 90.000 Thai’s überlebten die Strapazen aufgrund von Hunger, Krankheit und Folter nicht. Viele überlebende Soldaten starben noch nach der Befreiung an Spätfolgen oder wurden während des Heimtransportes abgeschossen, versenkt, etc.

 

2015-11-11 Erawan Waterfalls

Nach einem gemütlichen Frühstück für uns und den Hauselefanten bestiegen wir wieder ein LongTailBoot und fuhren ein gutes Stück Flussabwärts. Dort wurden wir von unserem Fahren bereits erwarten.

 Unser Van brachte uns in den Erawan National Park wo wir den Erawan Waterfall hinauf wanderten. Oder zumindest teilweise. Von den sieben Ebenen bis zur Spitze des Wasserfalls haben wir allerdings nur drei erklettert, dabei je ein Liter getrunkenes Wasser, zwei Liter wieder heraus geschwitzt. Bei Rückweg stoppten wir auf der zweiten Ebene und haben uns dann in den relativ kühlen Fluten des Wasserfall-Pools erholt. Im Pool sind auch jede Menge hungrige Fische vorhanden. Kaum steigt man in das Wasser fallen die Fische über einen her und beginn an einem zu knappern. Sie suchen nach Hautschuppen von denen sie sich ernähren. Es ist nicht schmerzhaft, aber lästig, sodass man die Badenden in den verschiedensten Verrenkungen herumturnen sieht um die Fische los zu werden.

 

2015-11-10 Hellfire Pass

Während des zweiten Weltkrieges errichteten die Japaner in Thailand unter Einsatz von Kriegsgefangenen eine Eisenbahnstrecke. Der Hellfire Pass war ein 500 m langer und 26 m tiefer Abschnitt davon. Hier mussten die Gefangenen mit primitivsten Mitteln einen Weg durch massives Felsgestein graben. Einige originale Schienen und Schwellen sind heute noch zu sehen und Gedenksteine erinnern an die tausenden Toten während der Arbeiten.

2015-11-10 Jungle Raft

Unser heutiges Quartier ist kein normales Hotel, sondern eine schwimmende Unterkunft. Nach dem Hellfire Pass wurden wir mit dem Van zu einer Anlegestelle am Kwai Noi River gebracht und dort von einem ordentlichen tropischen Regen empfangen. Anschließend bestiegen wir ein LongTailBoot und wurden in rasanter Fahrt zu unserem Wasserhotel gebracht.

Das Hotel war super eingerichtet, das Essen gut, die Leute entspannt und so viel es gar nicht auf, dass es kein elektrisches Licht gab. Wir packten die Schwimmwesten stürzten uns am oberen Endes des Hotels in die Fluten, ließen uns treiben um dann am Ende der Hotelanlage wieder aus dem Wasser zu klettern.

Nach dem Abendessen gab es eine (zum Glück kurze) Folkloreveranstaltung. Ein paar Kinder tanzten ganz nett zu einer für unsere Ohren extrem scheußlichen Musik. Und obwohl wir keine Klimaanlage hatten haben wir ganz gut geschlafen.

 

2015-11-10 Train Market

Heute haben wir (endlich) Bangkok endlich verlassen. Städte sind definitiv so das unsere nicht. Bangkok ist keine sauber, aber eine interessante Stadt. Wir haben zwar nur einen ganz kleinen Teil gesehen, aber uns hat es genügt.

Zuerst ging es mit dem Van zur Wongwian Yai Railway Station wo wir in einen historischen Zug einstiegen und zur Mahachai Staition fuhren. Dort gibt es den Train Market. Die Shops sind direkt am und neben dem Gleiskörper und wenn der Zug einfährt,  werden die Standeln blitzartig entfernt um anschließend ebenso schnell wieder aufgebaut zu werden.

2015-11-09 Bangkok-Entdecker-Tour

Heute haben wir eine, über Green-Mangoo, gebuchte Tour durch Bangkok gemacht. Nach einem zeitigen Frühstück fuhren wir per Schiff in den Süden von Bangkok um uns mit unserem Guide und den anderen sieben Teilnehmern zu treffen. Der Guide sprach sehr gut Deutsch ( sieben Jahre in Stuttgart gearbeitet) und auch die übrigen Teilnehmer waren überaus nett.

Zuerst ging es kreuz und quer zu Fuß durch versteckte, schöne und weniger schöne Gegenden der Stadt. Bei einer kleinen Rast in einer ganz verträumten Ecke wurden wir vom thailändischen TV gefilmt und vom Kulturminister mit Handschlag begrüßt. Wenn also jemand heute die thailändischen Nachrichten schaut, besteht die Chance, dass er uns sehen kann.

Anschließend ging es weiter zu einer kleinen Scooterfahrt. Eine Gruppe Jugendliche warteten auf uns, wir hüpften auf den Soziussitz und schon ging die wilde Jagd durch die engen Gassen der Stadt. Nach einem weiteren Fußmarsch bestiegen wir ein TukTuk, das uns zu einem abgelegenen, einheimischen, naja sagen wir, Restaurant brachte. Das Essen wir sehr gut und wir konnten verschiede Speisen ausprobieren.

Nach dem Mittagessen bestiegen wir ein Longtail-Boot und wurden einige Zeit durch die Klongs geschippert. Vor einem Tempel stoppte das Boot und von unserem Guide bekamen wir je einen kleinen Brotstollen. Diese zerteilten wir und warfen sie ins Wasser. Sekunden später tauchten hunderte Fische auf die nicht nur die Brotstücke sofort verschlangen, sondern auch uns ordentlich Nass machten.

Diese Tour war zwar nicht ganz billig, war aber hervorragend organisiert und wir können sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Den Tag rundeten wir mit einem kurzen Besuch in einer der berühmtesten Straßen Bangkoks, der ‚Khao Sun Road‘, ab. Einmal auf und ab gehen genügte uns. Zu viel Trubel. Gleich hinter der Khao Sun aßen wir auf Empfehlung von Manuela und Rob im ‚May Kaidee’s‘ – und zwar vegetarisch. Das Essen war sehr gut bis auf dass, dass eben Fleisch gefehlt hat.

2015-11-05 Chatuchak-Markt

Der Chatuchak-Markt ist der größte Markt der Welt mit  mehr als 10.000 Ständen wo von die meisten nur Samstag und Sonntags offen haben. Diesen Markt haben wir heute besucht und dabei eine kleine Gefühlsrallye erlebt.

Zuerst durchstreiften  wir die Abteilungen für Bekleidung, Kunsthandwerk, Möbeln, diversen Krimskrams und thailändischem Kunsthandwerk.  Richtig, hier gibt es einfach alles was man sich vorstellen und auch nicht vorstellen kann.  Die Preise sind moderat und so haben wir auch einen wasserdichten Beutel für unser Kameras erstanden.

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Unserer Meinung nach essen die Thailänder ununterbrochen den ganzen Tag hindurch. Dauernd sieht man sie mit einer kleinen Schüssel irgendwo sitzen und essen. Wir haben, obwohl das Essen sehr gut riecht und aussieht, vorsichtshalber nichts davon verspeist. Mag auch daran gelegen haben, dass man hie und da eine Ratte durch den Markt huschen sieht.  Uns hat es bisher hier sehr gut gefallen und wir konnten den Leckereien kaum widerstehen.

Was wir allerdings nun zu sehen bekamen, hat uns tief betroffen gemacht. Wir haben auch den letzten Teil des Marktes, den Lebendtiermarkt, besucht. Dabei sieht man Tiere in Situationen die man nicht sehen will, nicht einmal fotografiert will und manchmal auch nicht fotografieren darf. Vom ’normalen‘ Haustier bis zu selten Tierarten wird hier alles in wenig tierfreundlicher Art zum Verkauf angeboten. Betrübt über solche Zustände sind wir den Markt dann so bald als möglich wieder verlassen.

2015-11-07 Folklore im Siam Niramit

Den heutigen Kulturtag haben wir im Siam Niramit-Theater mit einer beeindruckenden Vorführung über die Geschichte und Legenden Thailands abgeschlossen. Leider herrscht dort strengstes Fotografierverbot. Daher konnten wir nur vom Vorprogramm einige Aufnahmen machen.

Und zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von einem kleinen Spaziergang abseits der Touristenpfade.

 

 

2015-11-07 Grand Palace und Wat Pho

Heute stand Kultur pur auf dem Programm.

Mit dem Wassertaxi ging es  zu erst zum Grand Palace, mit seinen Buddha-Heiligtümern, unzähligen Prachtbauten und tausenden von lärmenden Besuchern.

Zu Fuß gingen wir  dann zum Wat Pho. Mit dem längsten (46m) ruhenden Buddha, nicht minder prächtigen Tempeln aber viel mehr Ruhe und Gelassenheit.

Das Wetter war gut und schlecht. Gut für uns, da es bewölkt war und daher hitzemäßig einigermaßen erträglich war. Schlecht für die Fotos, da durch das Fehlen der direkten Sonnenbestrahlung,  die Fotos nicht so gut zur Geltung kommen