Archiv der Kategorie: Ayyuthaya

2015-11-14 Zugfahrt von Ayutthaya nach Pak Chong

Ausgeschlafen und gut gelaunt ging es vor der Zugfahrt zum Frühstück. Dieses blieb uns aber fast im Halse stecken, als wir beim Nachrichtencheck die unglaublich tragischen Nachrichten von Paris gelesen haben.  Fassungslos und traurig haben wir dann doch ein wenig gegessen und uns von einem TukTuk zum Bahnhof chauffieren lassen.

Der Bahnhof in Ayutthaya ist relativ groß, die Anzeigetafeln erinnern ein wenig an die 60er Jahre, also nichts elektrisches und die Verspätungstafel wird noch vom Stationsvorsteher in schmucker Uniform mit roter und grüner Fahne in der einen und Kreide in der anderen Hand, höchstpersönlich beschrieben. Mit wenigen Minuten Verspätung kommt unser Zug aus Bangkok und wir steigen in den nächst besten Waggon. Dort ist es schon ziemlich voll und wir versuchen Platz für uns und unser Gepäck zu finden. Plötzlich kommt ein Zugsbegleiter (der untersten Charge – keine Uniform) verlangt unsere Tickets und geleitet uns zu unseren numerierten Plätzen. Wir haben jetzt zwar Platz, aber leider nicht unser Gepäck. Wir müssen einiges in den Überkopfablagen umschlichten, um dann doch unsere Koffer und Rucksäcke sicher verstauen zu können.

Nun kommt ein anderer Zugsbegleiter (schon einer mit Uniform) und kontrolliert unsere Fahrkarten. Kaum zwei Minuten später kommt der nächste Zugsbegleiter (anscheinend der Chef, da in prunkvoller Uniform) sammelt die Tickets ein und bringt sie nach geraumer Zeit wieder zurück, wobei er uns auf seiner Excelliste abhakt. Der Waggon ist nicht sonderlich modern, aber die Sitze sind bequem und die zwei Stunden Fahrtzeit vergehen ganz schnell. Auch wenn man von der Gegend nicht viel sieht, da die Fenster von jahrelanger Schmutzablagerung schon fast ganz blind sind.

Bei der Ankunft in Pak Chong ist der bestellte Transferbus nicht da,  aber eine engagierte einheimische Reiseleiterin, die eigentlich gar nicht für uns zuständig ist, telefoniert ein wenig herum und nach einer viertel Stunde kommt unser Van und bringt uns in unser Quartier.

2015-11-13 Ayutthaya Bootstour und Spa

Nach der Fahrradkulturrundfahrt waren wir geschafft, doch unser Guide brachte uns via TukTuk schon zum nächsten Programmpunkt – einer Reis-Barke. Und wirklich. Die Barke hatte Reis geladen. Und dazu noch Gemüse, Fische, sowie verschiede Fleischsorten. Diese alles stand schon, in bester Form zubereitet, für uns bereit.

Bald hieß es Leinen los und wir schipperten, zuerst essend, dann verdauend, den Chao Phraya River hinunter und dann wieder hinauf. Dass wir exzellent speisten und jene Menschen, welche in den Hütten am Flussufer wohnten, dies bestimmt nicht taten, machte uns schon ein wenig betrübt. Schlussendlich genossen wir jedoch Essen und Bootsfahrt und konnten uns richtig entspannen.

 

SPA/Massage:

Mit dem TukTuk ging es dann zu einem Massageinstitut, denn auch eine Massage war in unserem Paket inkludiert.  Wir freuten uns schon auf einige entspannende Streicheleinheiten. Nachdem wir die Füße gewaschen und eingeölt bekamen, mussten wir unser Kleidung gegen ein/eine institutseigene Shirt und Hose wechseln. Dann ging es los. Die Masseuse drückte und knetete was das Zeug hielt, sodass wir des öfteren Schmerzensschrei nur mühsam unterdrücken konnten. Reichte die Kraft der Finger nicht aus so bekamen wir Ellbogen und/oder Knie in diverse Muskelpartien gerammt. Nach einer Stunde der Schmerzen bekamen wir noch grünen Tee, tausend Verbeugungen und das ewige Lächeln der Thai’s zum Abschied. Als wir das Institut verlassen haben, fühlten wir uns jedoch frisch und viel gelenkiger als vorher. Wir hoffen, dass wir uns morgen auch noch halbwegs gerade bewegen können.

2015-11-13 Ayutthaya Fahrradtour

Für heute hatten wir eine Tour durch Ayuttahaya gebucht, die uns diese Stadt per Rad und Boot etwas näher bringen sollte.

Mit dem Tuktuk fuhren wir zum vereinbarten Treffpunkt und dann nahmen wir ( neben uns je ein Paar aus der Schweiz und Brasilien, sowie zwei deutsche Frauen und zwei Guides) unsere Mountainbikes. Die Räder sahen zwar ziemlich neu aus, aber bei den meisten funktionierte nur die Vorderbremse so richtig. Trotzdem stürzten wir uns ins Verkehrsgewühl und passten uns relativ schnell an die hiesigen rauen Verkehrssitten an.

Auf unserer 9 Km langen Radtour besichtigten wir die folgenden Tempelanlagen:

Wat Phra Si Sanphet, den wir gestern schon bei Beleuchtung besucht hatten.

Phra Buddha Sai Yat : die liegende Buddhastatue ist 37 m lang und 8 m hoch, hat an den Füßen alle Zehen gleich lang, ist in der Nord-/Südachse ausgerichtet und blickt gegen Westen.

The Pricipal Budda Immage: oder besser bekannt als Phra Buddha  Nimitr Vichit Maramoli Sisanpeth Boromtrailokanat, ist 4,5 m breit und 6  m hoch und ist total mit Gold überzogen.

Wat Mahatat, das wir ebenfalls schon gestern während unserer nächtlichen Tour besichtigt hatten

2015-11-12 Ayutthaya – nächtliche Tempeltour

Am späten Vormittag fuhren wir in ca. 3 Stunden von Kanchanapuri nach Ayutthaya. Hier bezogen wir unser reizendes Quartier und bestellten gleich für den Abend ein Tuktuk, das mit uns eine kleine Tempeltour machen sollte.

Nachdem wir Nachmittags noch etwas gerastet hatten, fuhren wir bei Dunkelheit los um die drei geplanten Tempel zu besuchen.

Zuerst ging es zum Wat Chai Watthanaram der extrem schön, mit wechselnden Farben beleuchtet war. Diese buddhistische Tempelanlage wurde 1630 errichtet und in dessen Mitte ein 35 m hoher Tempelturm zu bewundern ist.

Anschließend wurden wir zum Wat Mahathat dem Tempel der großen und heiligen Reliquie der ab 1374 errichtet wurde.

Als letzten Tempel besuchten wir den Wat Phra Si Sanpeth. Dies war der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 von den Kriegern aus Birma (Myanmar) vollständig zerstört wurde.

Nach dieser Portion Kultur genehmigten wir uns in unserem Hotel (besser gesagt Pension) ein vorzügliches Abendessen zu einem vorzüglichen Preis (3,25 € je Person inkl.  Getränk).