Archiv der Kategorie: Thailand

2015-11-29 Koh Chang – letzter Urlaubstag

Heute ist es soweit. Von manchen herbeigesehnt, von uns herbeigefürchtet, aber nun ist er da. Der letzte Tag dieser Urlaubsreise.

Da unser Transfer zum Flughafen erst um 15.00 abfährt, haben wir noch eine Menge Zeit. Gepackt haben wir schon gestern Abend, so haben wir noch Zeit genug um wieder unserem Pendlerdasein, zwischen Meer, Pool und Strandliegen, zu frönen.

Allerdings hat die Wassertemperatur des Meeres dramatisch abgenommen. Und das gleich um 5 Grad. Gestern Abend 35 Grad und heute Morgen nur mehr 30 Grad. Aber wir haben den Schock gut überstanden und die Stunden im Meer trotz des heftigen Wellenganges (siehe unten mittleres Bild) reichlich ausgenutzt und genossen.

Gegen 14:00 mussten wir unser Zimmer räumen, gingen noch eine Kleinigkeit essen und warteten dann auf den Transferbus zum Flughafen nach Trat.

2015-11-28 Koh Chang – Segel-/Schnorcheltour

Am letzten vollen Urlaubstag haben wir uns für eine Segel-/Schnorcheltour mit einem Katamaran angemeldet. Auf dem 20 Gäste fassenden Boot waren wir nur zu sechst und hatten daher jede Menge Platz. Die Crew bestand aus 3 Mann. Zwei Einheimische, welche den Segler auf- und abtakelten, steuerten und uns kulinarisch versorgten, sowie dem Chef der Mannschaft, einem Brasilianer, der den interessanten kommunikativen Kontakt zu den Gästen hielt.

Wir legten auch vor verschiedenen Inseln drei Stopps ein um dort jeweils zu schnorcheln. Das Wasser war wieder brühwarm, allerdings etwas trüb und die Fischen glänzten eher durch Abwesenheit, als durch ihre Farbenpracht. Trotzdem war es für uns ein Vergnügen, wieder einmal ausgiebig schnorcheln zu können.

Nach der Tour entspannten wir uns noch im Pool und Meer und genossen die im Meer untergehende Sonne.

2015-11-27 Koh Chang – Relaxen im Paradise

Heute haben wir etwas gemacht ,was wir im ganzen Urlaub noch nicht gemacht haben: nämlich nichts.

Stimmt nicht ganz, denn wir haben doch etwas gemacht. Zuerst etwas länger geschlafen, dann gemütlich beim Frühstück gesessen,  und den Rest des Tages zwischen dem sauberen, brühwarmen Meer, dem gepflegten Pool und den bequemen Sonnenliegen gependelt.

Außerdem gibt es in der Anlage einen wunderschönen Frangipani-Baum, an dessen Blüten und Geruch wir uns immer wieder erfreuten.

2015-11-26 von Chi Pat nach Koh Chang

Einen langen Reisetag hatten wir heute vor uns. Noch dazu waren Teile des Transports noch nicht fixiert und wir mussten uns selbst darum kümmern.

Zuerst sollten wir wieder zwei Stunden mit dem Boot bis zur Busstation fahren. Das konnten wir abwenden indem wir  in 30 Min per Scooter dorthin gebracht wurden. Eine interessante Fahrt über immer nicht ganz einwandfreie Straßen auf Scooter die ungefähr den gleichen Zustand hatten.

Wir kamen gut bei der Busstation an, der Minivan war ziemlich pünktlich und nach weiteren 2 Std. Fahrt kamen wir im kambodschanischen Grenzdorf Koh Kong an. Hier mussten wir in einen Reisebus wechseln, der uns dann direkt an die Grenze zu Thailand brachte. Vor den Grenzgebäuden mussten wir aussteigen und die Grenze zu Fuß überqueren.

Es dauerte etwas bis wir die kambodschanischen Ausreisestempel bekamen, dann schleppten wir uns und das Gepäck in sengender Hitze auf die thailändische Seite. Dort mussten wir eine Militärkontrolle passieren und wieder auf die Einreisestempel warten.

Es ging alles glatt und wir sahen uns um, denn hier sollte ein Minivan auf uns warten und uns zur Fähre auf die Insel Koh Chang bringen. Doch soviel wir auch herumschauten, niemand wartete auf uns. Also riefen wir unser Reisebüro in Thailand an. Die meinten wir hätten keinen Transfer gebucht (obwohl es in unseren Unterlagen steht). Daher riefen wir unser Reisebüro in Kambodscha an (zum Glück ist das ein und die selbe Firma). Diese sagten, dass der Transport sehr wohl gebucht ist und der Fahrer eigentlich schon lange dort sein sollte. Nach einigen Telefonaten, organisierte das kambodschanische Reisebüro einen Privatfahrer auf thailändischer Seite und so kamen wir doch noch zu unserem Transfer zu Fähre.

Fünf nach 17.00 kamen wir bei der Fähre an und konnten noch der Fähre nachwinken, denn die war um 17.00 losgefahren. Jetzt mussten wir auf die 18.00 Fähre warten, konnten uns die Wartezeit aber mit einem fantastischen Sonnenuntergang verkürzen.

Die Fahrt auf der Fähre war total ruhig, dauerte knapp eine Stunde und wir konnten zusätzlich noch einen tollen Vollmond beobachten.

Ab der Fähre warteten schon Massentaxis auf die Reisenden und brachten uns dann in unser letztes Quartier unserer Reise.

2015-11-15 Pak Chong nach Siem Reap

Heute sollte die Fahrt von Thailand nach Kambodscha stattfinden und zwar nach folgendem Plan: Ein Privatchauffeur holt uns von Pak Chong ab und bringt uns an die thailändisch/kambodschanische Grenze nach Aranyaprathet und lässt uns dort aussteigen. Wir gehen alleine über die Grenze, d.h. wir erledigen selbst die Aus- bzw. Einreiseformalitäten und treffen nach dem Zollgebäude in Poipet unseren kambodschanischen Fahrer, der uns dann nach Siem Reap ins Hotel bringen soll.

Soweit der Plan. Aber Pläne entsprechen meist nicht der Wirklichkeit, den tatsächlich war es so:

Schon ein halbe Stunde vor der geplanten Abfahrt (9:00) fuhr unser Privatfahrer mit einem Toyota Chamry (gasbetrieben) vor und als auch wir endlich fertig waren, ging die Reise um 8:50 los. Die Fahrt war eher fad, zwei kurze Stopps zum Gastanken waren der einzige Höhepunkt. Da der Fahrer kein Wort Englisch sprach, konnten wir ihn auch nicht über Thailand, sein Leben etc. ausfragen.

Um 12:30 kamen wir dann in der thailändischen Grenzstadt Aranyaprathet an. Was war das für ein Treiben. Überall Touristen und Einheimische die sich in der Umgebung des Grenzgebäudes aufhielten bzw. hin und her liefen oder gefahren wurden. Und da sollten wir uns jetzt zurecht finden ?

Plötzlich fuhr unser Fahrer rechts ran, unsere Türe wurde aufgerissen und wir wurden von einem freundlichen Mitarbeiter unserer kambodschanischen Reiseagentur begrüßt. Er nahm uns gleich die Pässe ab, verschwand damit in irgendeinem Gebäude, kam kurze Zeit später mit Ein-/Ausreisevisum wieder zu erscheinen. Wir füllten sie aus, dann ging er wieder weg und nach insgesamt kaum einer viertel Stunde waren wir im Besitz unseres Visums. Für diese Prozedur muss man als normaler Grenzgänger eine gute Stunde rechnen. Und wir haben uns das alles für fünf Dollar extra p.P. erspart.

Nun schnappten wir unsere Koffer und rannten keuchend und übermäßig transpirierend unserem Guide nach, in Richtung Aus-/Einreise. Bei der Ausreise wurden unsere Pässe kontrolliert und wir fotografiert. Dann ging es endlose Gänge entlang, aber immer an der Warteschlange vorbei bis auf die kambodschanische Seite. Wieder nahm unser Guide uns die Pässe ab und tauchte in der Menschenmasse unter. Zehn Minuten später waren unsere Visa gestempelt und der ganze Grenzverwaltungskram erledigt. Auch hier haben wir gut eine Stunde Wartezeit in sengender Hitze gespart. Schon lange nicht haben wir zehn Dollar so gut angelegt.

Ein alter, schrottreifer Bus brachte uns in kurzer Fahrt zu einem Parkplatz. Nach dem Aussteigen winkte unser Guide unseren nächsten Privatfahrer (wieder mit einem Toyota Chamry, aber diesmal in Diesel) herbei und dieser brachte uns dann in ca. zweistündiger Fahrt an unseren Zielort Siem Reap in unser Hotel.

Diese Fahrt war weit spannender als die erste Fahrt, denn Verkehrsregeln werden hier anscheinend nur als Empfehlungen interpretiert. Lasten werden mit den eigentümlichsten Geräten und in oftmals seltsamer Beladung transportiert. Und zwischen dem ganzen Chaos gibt es immer und überall Scooters die dem ganzen noch eine ganz besondere verkehrstechnische Würze verleihen.

Die Gegend ist meist flach und wird von Reisfeldern links und rechts der Straße beherrscht.

Relativ entspannt und ausgeruht haben wir unser Hotel erreicht und waren froh, dass die Realität diesmal besser als der Plan war. Ein großes Lob an unseren Reiseveranstalter Erlebe-Fernreisen und seinen Partner Khiri-Travel.

2015-11-15 Dschungeltour

Heute Morgen sind wir zu einer ganztägigen Dschungeltour aufgebrochen. Noch gestern Abend wurde uns gesagt, dass wir nur lange Hosen und Shirts tragen sollen. Wir haben das ein wenig belächelt, aber als heute selbst der einheimische Guide in diesen Sachen erschien und wir außerdem noch ‚leech proof socks‘, also eigene Socken die bis zu Knie hinauf gehen und vor Blutegeln schützen sollen, bekamen, wussten wir das die Warnungen erst zu nehmen sind.

Mit zwei Autos und zwölf Touristen machte sich unser Guide auf den Weg in den ersten Nationalpark der in Thailand (8.9.1962) eröffnet wurde, dem Khao Yai National Park.

Den ganzen Tag ging es,  nur unterbrochen von einer kurzen Mittagsrast, durch dichten Dschungel. Obwohl wir keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, rann uns der Schweiß in Bächen aus allen Poren. Aber es hat sich gelohnt, da wir nicht  nur viele Tiere zu Gesicht bekamen,

sondern auch jede Menge an verschiedenartigsten Pflanzen.

Zum Abschluss ging es noch auf Elefantenjagd. Tatsächlich konnten wir eine kleine Familie ausfindig machen. Allerdings wollten die Tiere gerade in ein nicht für sie bestimmtes Gebiet einfallen und wurden deshalb von einigen Parkrangern hin- und gejagt.  Die Elefanten gerieten in Stress und Panik zertrümmerten einige Mistkübeln, bis sie dann noch in den für sie bestimmten Wald abzogen.

Nach elf Stunden kehrten wir dann müde, aber voller neuer Eindrücke zurück und können diese Tour nur weiter empfehlen.

2015-11-15 Pak Chong – Fledermäuse

Viel Zeit zum ausruhen blieb uns in der neuen Unterkunft nicht. Nachdem wir den schönen Bungalow bezogen haben, hüpften wir gleich in den Pool um uns etwas zu erfrischen.

Danach gingen wir zum vereinbarten Treffpunkt und es begann die Fledermaus-Tour. Zuerst besuchten wir einen lokalen Markt um dann bei einem kleinen Tempel zu halten.

Der Tempel liegt nahe dem Eingang zur Bat-Cave. Bevor wir jedoch die Fledermäuse in ihrer Höhle besuchten, haben wir noch einen schönen Sonnenuntergang genossen.

Nun ging es mit Taschenlampen bewaffnet ab in die Höhle. Zuerst betraten wir einen riesigen Felsendom. Danach quetschten wir uns durch eine Felsspalte in eine kleiner Höhle. In den Felsen waren überall Löcher aus denen uns junge Fledermäuse anschauten. Die Eltern hingen an den benachbarten Felswänden herum. Ein besonderes Gefühl ist es wenn man sich in einen komplett finsteren Teil der Höhle stellt und wartet. Schon nach kurzer Zeit hört man wie die, übrigens nur 3-5 cm großen Tiere, ganz knapp an einem verbeifliegen ohne dass man von ihnen berührt wird.

Nun fuhren wir ein Stück weiter und plötzlich hörten wir in der Stille der Nacht ein unheimliches Rauschen. Millionen von Fledermäusen flogen zur täglichen Futtersuche in das einige Kilometer entfernte Gebirge, um dort Insekten zu fressen. Über eine halbe Stunde sieht man in einer langen, schwarzen Schlangenlinie, die Fledermäuse über den Himmel ziehen. Genauso schnell wie es begonnen hat, war es auch wieder vorüber. Erst in den frühen Morgenstunden werden die Tiere in kleinen Gruppen wieder zurück in die Höhle kommen.